Wie schreibt man eine Rezension?

19. September 2006 at 21:23 (Allgemein) (, )

Nun, da ich in den letzten Jahren an die 200 Rezensionen zu Romanen, Rollenspielprodukten, Videospielen und auch Filmen geschrieben und veröffentlicht habe, nehme ich mir nun einfach mal die Arroganz heraus, meine Erfahrungen in diesem Bereich weiterzugeben. In diesem Artikel beschäftige ich mich vor allem mit der Rezension von Printmedien, samt entsprechender Beispiele.

Ich habe mich für diesen Artikel auch mal durch das Netz gewühlt und nach Tipps für das Verfassen von Rezensionen gesucht. Die meisten Ratgeber richten sich an das Schreiber wissenschaftlicher Rezensionen und verbieten bisweilen strikt, dass man dem Rezipienten einen Lesegenuss bieten soll, sondern alles trocken und sachlich präsentiert. Totaler Mist. Wenn eure Rezi gut geschrieben ist, dann lesen die Leute sie auch. Wieso soll man sich nicht amüsieren, während man sich informiert? Andere sagen sogar, dass eine Rezension keine wirkliche Arbeit sei, sondern nur die Bewertung der Arbeit anderer. Ich habe sogar von einer „Wissenschaftlerin“ gelesen, die massiv kritisiert wurde, weil sie veröffentlichte Rezensionen in ihr Oevre aufnahm! „Ein Rezensent ist eine Henne, die gackert, während die anderen Eier legen“ habe ich mal irgendwo gelesen. Es gibt also durchaus den öffentlichen Eindruck, dass das Schreiben einer Rezension wertlos sei. „Mach es doch besser!“ hallt da oftmals der erzürnte Ruf der Fans und Autoren dem Rezensenten entgegen. Muss er es besser machen können? Nö, wieso? Stellt euch vor, ihr müsstet immer wieder euer Auto in die Werkstatt bringen, weil ständig Fehler auftreten. Würdet ihr euch nicht seltsam vorkommen, wenn der Mechaniker oder gar der Autohändler euch plötzlich nahe legen würden, doch gefälligst ein besseres Auto zu bauen? Ein guter Rezensent ist noch kein guter Romancier.

Was soll eine Rezension eigentlich leisten? Schauen wir doch mal, was die Wikipedia zum Thema bietet! Rezension kommt vom lateinischen recensio, was Musterung bedeutet. Eine Rezension soll ein Produkt begutachten und kritisieren. Eine Rezension muss informieren und dem Wissenssuchenden eine Orientierung bieten. Zu einer Rezension gehören neben dem reinen Text der Rezension auch feste Daten, wie Autor, Titel, Verlag, Preis.

Wenn ihr lernen wollt, Rezensionen zu schreiben, dann lest Rezensionen und schreibt auch welche. Findet euren Stil, arbeitet euch ein. Auch wenn die ersten paar Rezensionen nur für die Ablage P geschrieben werden und euren eigenen Qualitätsansprüchen nicht genügen, egal! Legt sie beiseite und versucht euch an einem anderen Produkt. Rezensiert dann dieses und schaut später noch mal auf eure alte Rezension. Eure älteren Rezensionen werdet ihr vermutlich furchtbar finden, aber das gehört dazu, wenn man zurückblickt und seine Entwicklung sieht. Selbstreflexion ist der Schlüssel, um sich zu verbessern!

Wie sollte eine Rezension strukturiert sein?
Die Einleitung einer Rezension ist wichtig, aber keines der drei unten angesprochenen Kernelemente. Eine Einleitung ist das, was der Leser zuerst von der Rezension wahrnimmt (logisch). Es gibt verschiedene Stile, eine Rezension einzuleiten, z.B. direkt „in media res“ mit der Inhaltsangabe. Geschickter ist jedoch eine wirkliche Einführung in das Thema, um den Leser den Einstieg zu erleichtern. Das kann eine kleine Geschichte sein, auf welchem abenteuerlichen Weg man das besprochene, sehr seltene Buch doch noch auftreiben konnte, wie man auf dieses Rollenspiel gestoßen ist, oder was einen zu dem Produkt allgemein bewegte. War es das Thema des Produktes, eine Empfehlung eines Freundes, oder wollte man einfach mal etwas neues ausprobieren? Diese Einleitung sollte kurz sein und nicht vom eigentlichen Thema des Beitrags, nämlich dem Produkt an sich, ablenken. Außerdem sollte man nicht beständig ähnliche Einleitungen wählen, wie etwa „Als ich letztens im Rollenspielladen / Buchladen / etc schmökerte…“ oder dergleichen. Wiederholungen dienen dann nicht mehr dem leichteren Einstieg, sondern werden gelangweilt übersprungen.

Rezensionen haben mindestens drei Elemente, die enthalten sein müssen. Da wäre zunächst die Inhaltswiedergabe, eine knappe Zusammenfassung des Geschehens, der handelnden Personen oder des behandelten Themas in dem Produkt. Bei der Zusammenfassung sollte man keine Spoiler bringen, oder dies zumindest in der Rezension kenntlich machen. Bei Rollenspielabenteuern sind natürlich Spoiler enthalten, weswegen Spieler die Rezensionen nicht lesen sollten und ein solcher Hinweis unbedingt angebracht wäre. Die Wendepunkte oder gar das überraschende Finale eines Romans zu verraten, ist allerdings mehr als unangemessen. Dann folgt die Kritik, in der auf Pro und Contra des Produktes eingegangen wird und schlussendlich das Fazit. Die Reihenfolge von Inhaltsangabe, Kritik und Fazit sollte eingehalten werden, wobei die Inhaltsangabe mit der Kritik direkt verknüpft werden kann. So kann man ein Buch erst komplett wiedergeben und dann auf Einzelheiten eingehen, oder es detailliert beschreiben und direkt auf den Inhalt eingehen.

Wie kritisiert man?
Was will das Werk? Erreicht es sein Ziel? Wie gut tut es das? Es gilt zu differenzieren! Wenn ein Roman fürchterlich geschrieben ist, eine wirre Handlung hat und die Charaktere so flach sind, dass man sie alle übereinander noch locker faxen kann, dann ist das ein schlechter Roman. Er wird nicht gut, nur weil man in dem Roman Informationen über einen Landstrich oder über eine Gruppe finden kann, den man bisher noch nirgends in der Reihe nachlesen konnte. Ein Quellenbuch muss vor allem Informationen bieten, dann hat es seinen Zweck erfüllt. Wenn es dabei gut und leicht lesbar ist, dann ist das ein dicker Bonus.

Die Bewertung der Aufmachung des Buches ist knifflig. Bei einem Roman spielt das Cover nur eine untergeordnete Rolle, ein Rollenspielprodukt MUSS allerdings Illustrationen enthalten, wenn es sich verkaufen möchte. Sind die Zeichnungen und Bilder handwerklich gut gemacht und, was noch wichtiger ist, unterstützen sie das Spiel? Das größte Negativbeispiel für Illustrationen ist wohl Hunter: The Reckoning aus der alten World of Darkness. Es war eigentlich ein Spiel um subtile Investigation und den Kampf im Verborgenen gegen übernatürliche Mächte. Die Bilder zeigten aber durchgängig paramilitärische Charaktere, die Zombies, Werwölfe und Vampire mit coolen Aktionen vernichteten. Auch wenn die handwerklich nicht übel waren, unterstützen sie nicht nur nicht den vorgesehenen Spielstil von Hunter, sondern standen diesem entgegengesetzt! So etwas muss man erwähnen! Grundsätzlich gilt aber, dass die Aufmachung eines Buches nur in die B-Note einfließt. Sollte das (gute wie schlechte) Layout die Lesbarkeit behindern, dann erwähnt dies auch. Silberdruck im Hintergrund mag nett wirken, macht das Buch aber schlechter lesbar. Ein schlechter Quellenband wird nicht gut, nur weil er super aussieht. Ein guter Quellenband kann durch eine sehr gute Optik aber noch besser in der Gesamtleistung werden.

Doch was ist gut und was schlecht? Verabschiedet euch von der Illusion, dass eine Rezension objektiv sein muss. Ihr könnt nicht objektiv sein, wie auch? Ihr seid Menschen und die Summe eurer Erfahrungen und Erlebnisse. Ihr könnt nur subjektiv schreiben. Wenn jemand mit dem 70. Roman einer Reihe beginnt und überhaupt nicht mit dem Werk zurechtkommt, weil er die ganze vorher erlebte Welt nicht kennt, dann wird er den Roman wohl schlecht finden, weil er keinen Zugang zu dem Werk findet. Eine völlig nachvollziehbare Meinung. Der Kenner der Reihe wird vielleicht unzählige Anspielungen verstehen, braucht keine Einleitung mehr in die Welt und verfolgt mit Spannung den weiteren Werdegang der Figuren, die er schon lange begleitet. Er wird den Roman vermutlich gut finden, weil er mit dem Werk vertraut ist. Auch das ist eine legitime Meinung.

Ihr könnt euch um Objektivität bemühen, d.h. ihr verwendet keine Schimpfwörter oder mehrdeutige Sätze, schreibt eure Rezi sachlich bis zum Fazit und geht dann auf das Ergebnis von Pro und Contra ein. Einige Rezensionsportale setzen diese Art von Rezension sogar voraus. Wenn ihr aber auf einer ungebundenen Seite, oder gar eurer eigenen Homepage veröffentlicht, könnt ihr eigentlich alles machen, was ihr wollt.

Was man natürlich niemals tun sollte, ist ein Produkt zu verreißen, nur weil man persönlich absolut nichts damit anzufangen weiß. Ihr hasst D&D und spielt seit zehn Jahren nur Vampire, weil dass das einzig wahre Rollenspiel ist? Solche Rezensionen sind meist äußerst leicht argumentativ zu entkräften und deshalb nicht gut.

Ich bitte euch, um alles was euch wichtig und heilig ist, begründet eure Meinung. Amazon und andere große Portale, wo man seine Rezensionen unkontrolliert veröffentlichen kann, quellen über vor Rezensionen, die keinerlei Argumente für das eigene Urteil mitbringen.

Und noch ein Knackpunkt für jeden Rezensenten: das Preis/Leistungsverhältnis. Soll man nur die Leistung eines Produktes bewerten, oder auch das Verhältnis vom verlangten Preis zur Qualität des Produktes? Da ich für mein Geld arbeiten muss und auch nicht sonderlich viel davon habe, steht für mich außer Frage, dass der Preis eines Produktes in die Bewertung gehört! Mal die Qualität der Texte ganz außen vor, wenn das Arcane Codex Kompendium mit seinen 600 Seiten im Hardcover plus Spielleiterschirm 35 Euro kostet, dann ist das verdammt gut. Wenn der Feldbericht: Psychonauten von Degenesis für weniger als 128 Seiten im Hardcover fast 30 Euro kostet, dann ist das ziemlich happig, auch wenn der Inhalt textliches Kokain wäre. Das gleiche gilt auch für Romane. Wenn ich bei Heyne einen Sammelband mit 1000 Seiten für 10 Euro bekomme, dann erhalte ich mehr Material für mein Geld als ein 300 Seiten Roman für 9 Euro bei Fanpro oder noch teurere und dünnere Romane bei einigen anderen Verlagen. Preise die euch besonders hoch oder niedrig für das Produkt vorkommen, sollten kurz im Fazit Erwähnung finden. Wenn ihr den Preis angemessen und mit anderen Produkten dieser Art vergleichbar findet, dann braucht ihr ihn nicht zu erwähnen.

Eine Glaubensfrage stellt sich für einige Rezensenten, wenn es zur Besprechung von Produkten aus Kleinverlagen kommt. Ein sehr spezialisierter Verlag, der einen Roman mit einer Auflage von vielleicht 500 veröffentlicht, kann natürlich nicht die Preise verlangen, die z.B. Heyne möglich sind. Ich denke persönlich, dass für diese Verlage die gleichen Regeln gelten sollten, wie für alle anderen auch. Schließlich kämpfen sie auf dem gleichen Markt und müssen sich den gleichen Bedingungen stellen. Ein Underdog-Bonus wäre unfair den anderen Verlagen gegenüber.

Noch ein paar Worte zur Form eurer Rezension…
Wenn eure Rezension viele Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsfehler aufweist, dann wird der Leser euch vermutlich die Fachkompetenz aberkennen, über ein Buch urteilen zu können. Also: Die Rechtschreibkorrektur ist euer Freund. Nutzt sie. Es ist keine Schande.

Lasst euren Text ruhen. Wenn ihr meint, dass er fertig ist, dann veröffentlicht ihn nicht direkt, sondern wartet mindestens einen Tag und lest erneut drüber. Noch besser ist es, wenn ihr jemand anderen Korrektur lesen lasst, die Freundin, einen Kumpel oder sonst wen. Fehler im eigenen Text überliest man leider allzu leicht.

Das System zur Bewertung eines Produktes ist auch die Crux vieler, vieler Portale. Wie soll man urteilen? 5/5 Sterne? 9/10? 92%? Sehr gut oder 1-? Das ist alles Mumpitz und bringt einen in Teufels Küche. Ist ein Produkt mit 87% wirklich besser als ein Produkt mit 85%? Würden alle so entscheiden? Verzichtet am besten auf ein solcherart gestaltetes Bewertungssystem, es bringt nur Probleme mit sich. Ein abschließendes Fazit mit Aufschlüsselung des Pro und Contra bringt dem Leser viel mehr.

Wisst ihr, für wen ihr die Rezension schreibt? Wenn ihr auf einer Rollenspielplattform eine Rezension über ein Rollenspielprodukt veröffentlicht, dann muss keine Anmerkung hinein, was ein Rollenspiel überhaupt ist. Wenn ihr es jedoch in einem allgemeinen Portal wie z.B. Ciao! oder gar einer Zeitung publiziert, dann solltet ihr kurz darauf eingehen. Im Internet reicht ein Link zum Thema, damit die Rezi nicht unnötig in die Länge gezogen wird. In Printmedien ist grundsätzlich der Platz sehr knapp, daher bietet es sich an mehrere rollenspielbezogene Produkte zu präsentieren und in einem kleinen Kasten allgemein über das Thema zu informieren. Rezensionen sind allerdings ab einer bestimmten Länge einfach nur noch wertlos. Die Länge einer Rezension abzuschätzen ist aber schwierig. Ein Grundregelwerk für ein Rollenspiel verschlingt mit der Beschreibung von Spielwelt und Regeln schon mal einige Seiten. Für Quellenbücher und Romane sollte aber eine bis zwei Seiten ausreichen. Wenn es mehr werden, dann schaut nach ob ihr irgendwo kürzen könnt. Gerade wenn man sich bei einem leidenschaftlichen Verriss in Rage geschrieben hat, können die Texte bisweilen sehr lang werden. Leser wollen kurze Texte und gerade im Internet sind lange Texte eine No-Go-Area. Zu kurz sollten sie aber auch nicht werden. Viele Rezensionen bei Amazon sind zwei- bis dreizeilig und verraten quasi nichts, außer, dass der Rezensent das Produkt „total geil!!!!!!!1“ oder „totall furschtbar“ fand. Auch die Kurzrezis, wie in der Mephisto, kann man in der Regel einfach aufgrund ihrer Kürze überblättern, da sie einem nicht weiterhelfen.

Verrisse zu schreiben macht mehr Spaß als gute, oder sogar nur durchschnittliche Produkte zu rezensieren. Je persönlicher und subjektiver eure Rezis werden, desto mehr Kritik wird es vermutlich hageln. Was nicht schlecht sein muss! Jemand setzt sich mit eurem Werk auseinander und ihr solltet diese Kritik sehr genau beachten. Hat die Kritik Recht oder könnt ihr alle Argumente gegen die Kritik locker aushebeln? In beiden Fällen solltet ihr zu den Anschuldigungen Stellung beziehen. Das hilft nicht nur dabei den eigenen Stil in den Rezensionen zu finden, sondern verbessert auch eure argumentativen Fähigkeiten.
Nicht aufgeben! Lernen und Weiterentwicklen!

Und was habe ich davon?
Achja, mit Rezensionen könnt ihr quasi kein Geld verdienen. Wenn ihr Glück habt, gut seid oder bei einem Rezensionsportal mitarbeitet, könnt ihr kostenlose Rezensionexemplare erhalten. Darüber hinaus bringt die Veröffentlichung einer Rezension normalerweise keinen Gewinn, nicht einmal in einem Printmedium. Man bekommt halt das Rezensionsexemplar. Eine Ausnahme davon sind die Verbraucherportale wie Ciao!, wo man Geld erhält, wenn andere Leute die eigenen Rezensionen lesen und für gut befinden. Dies lohnt sich für Rollenspielprodukte allerdings fast nicht, da der Kreis der Interessenten zu gering ist. Wenn ihr bei Ciao! mehr verdienen möchtet, dann schreibt Berichte über Handys…

Edit: Nach berechtigter Kritik wurde der Text der deutschen Rechtschreibung angenähert.

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23 Kommentare

  1. emerald said,

    Gefällt mir gut der Text, aber besonders wichtig finde ich noch, dass Rezensionen gerade bei Grundregelwerken auch mehr auf das zentrale Thema des Spiels eingehen sollten. Wenn ich Rezis von RPG-Produkten lese, dann gibt es immer viel zu Regelmechanismen, Inhalt(sverzeichnis), Illustrationen etc. Diese Sachen sind ja auch wichtig. Aber oftmals fehlt mir eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Inhalt. Wie ordnet sich ein Spiel ins Genre ein? Wo sind Einflüsse von Popkultur und aktuellem Geschehen? Als Beispiel könnte man die frage nehmen, ob Postapokalypse bei Degenesis kein Ettikettenschwindel ist und wo genau man nun diesen Primal Punk eindordnen soll. Sicherlich muss man da auch wieder nach der Länge der Rezensionen schauen, aber lange Abschnitte über Regeln überspringe ich ohnehin meistens, da reichen mir ein paar Zeilen.

    Wann gibts eigentlich eine Rezi zum Psychonautenbuch, 30 Euro in den blauen Dunst für ein Buch dessen Buchdeckel dicker sind als der Inhalt, sind mir ohne Infos einfach zu viel.

  2. DarkEngel said,

    Danke, genau das habe ich gesucht und muss sagen, dass dieser text im Internet einzigartig ist. Schade ist nur, dass es kein Beispiel zu lesen gibt.

  3. Scorpio said,

    Danke! Dass es keinen wirklichen Leitfaden für das Verfassen von Rezensionen gibt, war mit einer der Gründe dafür, diesen Artikel zu verfassen. Es ist auch der Artikel, der in diesem Blog die meisten Zugriffe erhält.
    Beispielrezensionen von mir (und vielen anderen) finden sich z.B. bei http://www.nerdor.de und http://www.lorp.de .

  4. Joschua said,

    Das ist ein ziemlich trivialer Text. Gibts jemanden, der gedacht hätte „Rechtschreibfehler wären gut“ und „ein Verriss, nur weil mein Geschmack anders gelagert ist, ist voll ok“?

    Naja. Hauptsache, man kriegt was in seinen Blog rein, gell?

  5. Leni said,

    Danke!! Das hat mir echt weiter geholfen! Find ich echt super, dass das mal in normalem Deutsch geschrieben wurde, damit man’s auch gleich beim ersten Mal lesen versteht!

  6. KAki said,

    Ganz ehrlich mir es lieber gewesen, wenn man es ein bisschen bildhafter dargestellt hätte und weniger Text benutzt hätte. Aber im ganzen ist es sehr informativ und hilft einem im Großen und Ganzen weiter. Trotzdem danke für den Versuch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!11

  7. Shaki said,

    Vielen Dank, ich bin sehr, sehr dankbar für diese Beschreibung. Nach so was habe ich überall im Internet gesucht, in der Schule wird einem das nicht so toll erklärt. Bei dieser Beschreibung bekommt man richtig lust eine Rezension zu schreiben ;-)!

  8. Sebastian said,

    Na wenn da nicht jemand lessings aussagen über literaturkritiker gelesen hat…

  9. Mark said,

    Nun – ich denke nicht, dass man die Rezension tatsächlich in diese drei Elemente teilen kann. Eine Rezension ist dann gut, wenn Information (Inhalt), Interpretation und Kritik in sich geschlossen und kohärent verarbeitet werden; praktisch nicht zwischen den Elementen zu unterscheiden ist. Es ist langweilig für den Leser einer Rezension zuerst etwas über den Inhalt zu erfahren, dann Contra- und anschließend Pro. Es ist wesentlich interessanter, den Inhalt – gespickt mit Interpretationsansätzen – und zusätzlicher positiver oder negativer Wertung – teils auch mit Zitaten aus dem rezensierten Werk belegt – aufzunehmen.

  10. Heike said,

    Danke hat mir echt geholfen!
    Jetzt komme ich auch mit meiner Präsentation weiter da
    fehlte nurnoch die Rezension!

  11. einerose said,

    diese Seite ist sehr hilfreich und gut
    dennoch hab ich das Problem nicht zu wissen wie man eine Rezension analysiert !

  12. schmatzefein said,

    ich finde, dass dieser text eine super hilfe ist. auch weil es einfach sehr subjektiv geschrieben ist, wirkt es nicht so sachlich und korrekt, ist einfacher nachzuvollziehen und sehr verständlich. was ich nur schade finde, ist, dass in einem solchen text, der sich natürlich auch mit der deutschen sprache beschäftigt, doch erstaunlich viele tipp- und orthographiefehler sind.
    trotzdem vielen dank für die mühe, eine solche hilfe zu verfassen 🙂

  13. xyz said,

    Also überall wird beschrieben wie man eine Buchrezension schreibt, niemand erwähnt wie man eine FILMreznsion schreibt!

  14. (: said,

    Ich hätte gern gewusst, WORÜBER man in Filmrezensionen schreibt.
    Wäre sehr dankbar, wenn mir jemand helfen könnte (E-mail).

    Aber nebenbei, sehr guter Text 😉

    Liebe Grüße.

  15. Ángel Bascuñán said,

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich möchte gerne wissen, wo ich kostenlose Rezensionen herunterladen kann. Ich unterrichte Deutsch als Fremdsprache in Santiago de Chile, bin Chilene, arbeite an der Universität und brauche authentisches Material. Ich habe selber einige Rezensionen geschrieben, aber die sollten von Muttersprachlern bzw. Muttersprachlerinnen geschrieben werden. An der Theorie über die Rezensionen und ihre Schreibform habe ich schon gearbeitet, aber ich benötige noch das oben genannte Material, um meinen Handapparat und den der Studentinnen und Studenten für DaF in Santiago zu ergänzen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Ángel Bascuñán
    (Dozent für DaF in Stgo. de Chile)

    • Ana said,

      Hallo Ángel,
      hier kannst Du nachschauen: http://www.iasl-online.de
      Dort kannst Du Dich auch für den newsletter einschreiben, der regelmäßig erscheint.
      Viele Grüße von einer DaF-Kollegin
      Ana

  16. Ich will auch eine Rezension schreiben!! « Kevin's Buchrezensionen Blog said,

    […] Ich wusste das am Anfange auch nie aber nach ein paar Minuten googlen wurde ich fündig und zwar hier: Wie schreibt man eine Rezension? […]

  17. Die Krise der Kritik « legi intellexi condemnavi said,

    […] die Prozentwertungen. Ich schrieb ja vor inzwischen schon drei Jahren (gasp!) in meinem Beitrag „Wie schreibt man eine Rezension?“, dass Wertungssysteme Quatsch sind und eine Vergleichbarkeit suggerieren, die einfach nicht […]

  18. Wie schreibt man eine Rezension? – Nachtrag « legi intellexi condemnavi said,

    […] 19. Januar 2010 at 00:04 (Lesen, Rollenspiel) (battlestar galactica, blutschwerter, DSA, Feencon, final fantasy xiii, frostzone, gee, mephisto, nackterstahl, pc games, Rezension, RPC, Tanelorn) Aus aktuellem Anlass ein Nachtrag zum Schreiben von Rezensionen. Nachdem bei den Blutschwertern eine Rezension zum Rollenspiel Frostzone verschoben wurde, kam es zu hitzigen Diskussionen (wie hier im Tanelorn), auch um Rezensionen an sich. Der Zeitpunkt ist interessant, habe ich doch erst vor kurzem über die Krise der Kritik geschrieben.  Hier ein paar Klarstellungen von meiner Seite dazu, weil ich ja bereits vor Jahren einen Artikel darüber geschrieben habe, wie ich glaube, das Rezensionen geschrieben werden sollten. […]

  19. lola said,

    Hai! Vielen Dank! Der Text ist echt super. Dank ihm kann ich vielleicht mehr anfangen mit den Texten und Filmen die wir in der Schule rezensieren sollen. Wir schreiben jetzt bald eine Arbeit darüber und haben genau DAS gesucht!
    Mach unbedingt weiter so!
    Viele liebe Grüße lola

  20. Jack said,

    Danke für diesen kleinen Leitfaden.
    Zunächst hat mich die Länge etwas erschlagen, aber es war sehr einfach und amüsant zu lesen, was man denn alles bei schreiben einer guten Rezi beachten muss.
    Das hat mir sehr geholfen bei schreiben einer eigenen Rezension. Die ist zwar nur für den Deutschunterricht, aber auch da sollte man sich Mühe geben ;D Und ich hatte bereits völlig vergessen was überhaupt in eine Rezi kommt und was nicht.
    Die Kriterien waren auch erstaunlich einfach auf meine Thema (eine CD) zu übertargen.
    Also noch mal DANKE!

  21. 7. Termin (15. März 2013) | 12bg10 said,

  22. greifenklaue said,

    Auch nach all der Zeit ein lesenswerter Text! Daumen hoch!!!

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