[Savage Mutant Chronicles] – Die Konzerne – Cybertronic

2. Januar 2010 at 21:58 (Mutant Chronicles, Rollenspiel, Savage Worlds) (, , , , , , , )

Cybertronic

Heimatwelt von Cybertronic: Asteroiden Ceres und Dembowska
Konzernhauptquartier: Irgendwo auf Dembowska

Ceres
Dauer eines Sonnenumlaufs in Erdtagen: 1.278

Die Trojanischen Felder
Dauer eines Sonnenumlaufs in Erdtagen: 4.333

Dembrovksa
Dauer eines Sonnenumlaufs in Erdtagen: 1.460

Geschichte
Cybertronic ist der jüngste Megakonzern des Sonnensystems und seine Entstehung kam wie ein Schock über die etablierte Gesellschaft. Am 5. September 1103 KJ erschütterte eine gewaltige Finanzumwälzung die Seipen-Börse, dem größten Finanzumschlagplatz des Sonnensystems. Die Hotaki Corporation von Mishima verkaufte aus ungeklärten Gründen alle ihre Aktien für Grundstücke auf Heimburg, was knapp 12% aller Immobilienwertanlagen auf der Hauptstadt von Bauhaus darstellte. Eine gewaltige Menge an Geldanlagen verloren plötzlich massiv an Wert, was zu einer nie dagewesenen Kettenreaktion führt. Alle Makler verkauften Anteile, aus Angst noch mehr Geld zu verlieren und stürzen den Seipen-Index damit ins Bodenlose wodurch tausende Betriebe schlagartig nichts mehr wer waren. Die Bauhausbank hob daraufhin den Leitzins auf das Vierfache an, um den Dukaten zu stützen. Dadurch verloren die Anleger jedoch nur noch mehr Vertrauen in den Heimburger Markt, die Kurse sanken weiter und die ersten Spekulanten beginnen Selbstmord. Ein Maklerhaus von Imperial versuchte seine Verluste abzufangen, indem sie  Kriegsanleihen für Capitol verkauften. Dadurch geriet auch der Capitol-Finanzmarkt in den Verdacht zusammenzubrechen, wodurch sich die Krise massiv ausbreitete.
Die Bruderschaft griff schließlich ein und schloss die Börse sowie alle Handelstransaktionen, doch da hatten alle Konzerne bereits horrende Verluste zu beklagen. Als man nach Schuldigen suchte, fiel immer wieder der Name einer kleinen Gesellschaft mit Namen Cybertronic Investment, Inc., die in einer Nacht- und Nebelaktion einen gewaltigen Teil der nun quasi wertlosen Aktien gekauft hatte. Das war nach den Gesetzen der Bruderschaft zwar verboten, doch der große Konzern der quasi über Nacht entstanden war, hatte mit dem Börsencrash die Gesetze unterlaufen. Seitdem ist dieser Tag als „Gründertag“ bekannt.
Aber Cybertronic war viel mehr als nur ein neuer Konzern, es war eine Gesellschaft. Der Megakon errichtete im Asteroidengürtel eine gigantische Basis, indem sie die verschiedenen Asteroiden mit Stahlstreben zu einem stabilen Konstrukt verbanden, das seitdem als die Trojanischen Felder bekannt sind. Es setzte ein großer Exodus von Wissenschaftlern, Militärs und Industriellen ein, die sich nicht der Bruderschaft beugen wollten und eine neue, utopische Gemeinde errichten wollten. Dabei bewegt sich Cybertronic nicht nur am Rande der Legalität, sondern hat sich auch die offene Missachtung der Bruderschaft und eine Missbilligung der anderen Konzerne eingehandelt. Dennoch kaufen sie die hochwertigen und modernen Produkte des Emporkömmlings, beobachten ihn jedoch auch sehr genau auf eine Korruption durch die Dunkle Legion, was ihnen einen Vorwand für militärische Aktionen bieten würde. Heute ist Cybertronic zwar der kleinste der Konzerne, doch der technologisch weit führende. Doch seit der Wiederkehr der Dunklen Legion wird Cybertronic immer mehr misstraut und es wird sich zeigen müssen, ob das Heil der Menschheit in der Technik und den Visionen von Cybertronic liegt.

Gesellschaft
Cybertronic profitiert davon, dass diejenigen, die Rekrutierungsstellen ihres Konzerns aufsuchen, bereits mit ihrem bisherigen Leben und den anderen Megakons unzufrieden sind, ebenso wie von ihrem Ruf, überlegen zu sein. So muss Cybertronic den neuen Rekruten dieses Weltbild nur noch verdeutlichen, statt es neu aufbauen zu müssen. Dann werden die neuen Mitglieder in passende Sparten gesteckt und so lange manipuliert, bis sie das sind, dass der Megakon braucht.
Die Bürger lachen über diese Anschuldigungen von außen. Sie entgegnen dann, dass man bei Cybertronic die Kreativität nicht eingrenzt, dass man nicht vor der Bruderschaft kuscht und man Computer nicht als Schrecken wahrnimmt. In der Selbstwahrnehmung beweisen die Bürger Cybertronics großen Mut, da sie das Wissen zurückerobern und verfeinern, dass die Menschheit verloren hat. Und Cybertronic steht für seine Bürger ein, schließlich werden viele Helden gerettet und aufgewertet wieder in Dienst gestellt, um für alle anderen ein Vorbild zu sein. Die Vorwürfe, dass sie mit der Dunklen Legion zusammenarbeiten würden, werden von Cybertronic abgestritten. Man verweist darauf, dass ihre Denkmaschinen noch nie Amok liefen und das es kaum Ketzer in ihren Reihen gibt… im Gegensatz zu den anderen Konzernen.

Konzernstruktur
Cybertronic kann fast alles was sie benötigen selbst produzieren, was sie zum eigenständigsten Konzern macht. Da wo andere Konzerne noch Metalle einsetzen, punktet Cybertronic mit speziellen Kunststoffen und Keramiken sowie hochmodernen Legierungen, die ihre Produkte zwar sehr teuer, aber auch sehr leicht und robust werden lassen.
Die genauen Strukturen des Konzerns sind undurchsichtig. Cybertronic agiert über unzählige Schein- und Tochterfirmen, die oftmals schneller den Besitzer wechseln, als dass die anderen Konzerne darauf reagieren können. Dadurch ist Cybertronic im ganzen Sonnensystem zu finden, oftmals ohne dass die anderen Konzerne davon wissen.
Cybertronic wird von einem Kollektiv geführt, dass die 13 Manager des neu gegründeten Megakons ins Leben gerufen hatten.  Die 12 Vorstandsmitglieder sind kaum bekannt und von ihrem Vorsitzendem, dem 13. Mitglied, gibt es nicht einmal einen Namen.
Die Konzernstruktur von Cybertronic wird gerne als Dreieck dargestellt: jede Spitze des Dreiecks ist wichtig und leistet gleichmäßig Unterstützung für die anderen. Die drei Eckpunkte von Cybertronic sind:

Research Development and Manufacturing (RDM) beschäftigt nach Konzernaussagen die klügsten Köpfe des Sonnensystems, die an der Besserung der Menschheit allgemein arbeiten.

Administration Economics and Managment (AEM) ist der größte Zweig Cybertronics, da er sowohl die Finanzen wie auch das ganze gesellschaftliche Leben bestimmt.

Security Warfare and Intelligence (SWI) umfasst alle Streitkräfte und den Geheimdienst.

Militär
Cybertronic hat die kleinste Streitmacht aller Konzerne, allerdings gleichen sie das durch ihre weit überlegende Technologie und ihre Robotersoldaten aus. Ihre menschlichen Soldaten sind meist mit verschiedenen Technologien verbessert und erhalten Kampfdrogen, um effizienter kämpfen zu können. Außerdem profitiert Cybertronic sehr stark von dem Glauben der anderen Konzerne, dass die Truppen des jüngsten Megakons ihnen überlegen seien. Cybertronics Militärdoktrin setzt vor allem auf Verteidigung, hohe Mobilität und eine von anderen Konzernen unerreichbare Vernetzung sowie Kommunikation der Einheiten untereinander.

Streitkräfte

Freiwillige
Freiwillige aus Cybertronics „Familienplanungs-Programm“ sind in der Regel nicht so freiwillig Teil desMilitärs, wie es der Name suggeriert. Sie haben keine kybernetischen Erweiterungen erhalten, tragen nur leichte Rüstungen und haben Sturmgewehre sowie Schrotflinten.

Chasseure
Der Kern von Cybertronics Militärmacht sind die Chasseure, Soldaten die kybernetisch wie biochemisch aufgerüstet wurden und für ihre Loyalität und Standhaftigkeit berühmt sind. Das kommt vor allem durch eine intensive Gehirnwäsche und psychogenen Drogen, die ihre zwischenmenschlichen Fähigkeiten aber einschränken. Sie sind meist äußerlich kaum von normalen, wenn auch muskulösen Menschen zu unterscheiden, doch ihr Verhalten ist in der Regel auffällig und unangenehm. Sie sind meist mit einer gepanzerten Haus ausgestattet, was weitere Rüstungen unnötig macht und tragen Sturmgewehre.

Machinatoren
Die Machinatoren sind menschengroße Androiden mit einem verkleideten Endoskelett, die auf den Nahkampf ausgelegt sind. Die simplen KIs die sie steuern sind in diversen Nahkampftechniken unterwiesen und können mit ihren CSA-400-Schwertern hervorragend umgehen. Aufgrund ihrer geringen Herstellungskosten sind ihre Verluste recht hoch, da sie oftmals vorgeschickt werden, wenn es Stellungen zu stürmen gilt. Ab und zu wird ein Machinator des Trupps auch mit einem schweren SSW4100 ausgestattet, um Deckungsfeuer für den restlichen Trupp legen zu können.

Schocktruppen
Die Schocktruppen bilden die Eliteeinheiten Cybertronics und übernehmen sowohl gezielte Kommandoaktionen wie auch verdeckte Operationen. Sie besitzen sehr gute Ausrüstung und ein umfangreiches Arsenal mit Flammenwerfern und Granaten, um Bunker und Befestigungsanlagen ausheben zu können. Im Rahmen von Cybertronic-Truppen sind sie relativ drogenfrei, da sie einen klaren Verstand benötigen, um effektiv und schnell handeln zu können.

Kürassiere
Die Elite von Cybertronic wird durch die schwer gepanzerten Roboter gebildet, die Kürassiere genannt werden. Sie werden zwar von einer KI gesteuert, sind aber für komplexere Einsätze zusätzlich auf die Steuerung durch einen Menschen angewiesen, da sie nicht kreativ handeln können. Sollte der Kontakt zum Kommandeur verloren gehen, wird ihr Notfallprogramm in Kraft, nach dem sie alle Mitglieder von Cybertronic beschützen und versuchen Kontakt zum nächsten Außenposten aufzunehmen. Es gibt auch Kürassier-Modelle, die mit synthetischer Haut überzogen werden, damit sie wie Menschen wirken. Allerdings gibt es Merkmale wie das monotone Dauergrinsen, an denen man sie schnell erkennen kann.

Mirrorman
Diese verbesserten Chasseure sind Nahkampfspezialisten, die mit CSA-400-Schwertern und Maschinenpistolen bewaffnet sind. Sie tragen eine chromähnliche Rüstung und einem Helm, welcher ironischerweise dem der Truppen der Bruderschaft sehr ähnelt. Viele Verspiegelte werden als Leibwächter eingesetzt oder unterstützen die Polizeieinheiten Cybertronics. Ihr Design zielt auf Öffentlichkeitsarbeit ab, da man sie als Ritter in glänzender Rüstung inszenieren kann.

Chemimen
Die Chemimen sind menschengroße Roboter, die von KIs gesteuert und als Anti-Infanterie-Einheiten eingesetzt werden. Ihre Sensoren sind hervorragend und sie unterstützen oftmals Trupps von Chasseuren beim Säubern von Gebieten. Ansonsten werden sie wegen ihrer hohen Agilität und ihrer schnellen Zielerfassung auch gerne als Scharfschützen und Attentäter eingesetzt. Ihre Bewaffnung wird von zwei schultermontierten Granatwerfern abgerundet, die meist mit Giftgranaten geladen werden.

Attila Kürassiere
Diese Kürassier-Modelle werden eingesetzt, wenn mit starkem Widerstand zu rechnen ist. Sie sind sehr groß und robust und alleine ihre Statur schüchtern schon viele Gegner ein. Ihre KI ist weiterentwickelt, so dass sie auch halbwegs selbstständig agieren können, jedoch gehen sie nicht mehr als Menschen durch. Ihr Kopf ziert dennoch ein menschenähnlicher Kopf, der in einem Dauergrinsen erstarrt zu sein scheint.

Fahrzeuge

TA-6500
TA-6500 sind leichte, dreirädrige Aufklärungsfahrzeug, welche Schlachtfelder abfahren und Daten erheben. Sie sind nur leicht gepanzert, aber mit einer durchschlagskräftigen Autokanone zur Fahrzeugabwehr bewaffnet.

Eradicator Todesdroiden
Technisch gesehen sind die auch als Juggernaut bekannten Droiden nur eine größere Version der Attila Kürassiere, jedoch sind sie sehr viel größer und nur noch grob humanoid. Die zwei Tonnen schweren Maschinenriesen wirken zwar plump, tragen dafür aber ein beeindruckendes und auswechselbares Waffenarsenal, so dass sie für viele verschiedene Kampfeinsätze genutzt werden können.

Cybertronic-Charaktere
Da Cybertronic aus Überläufern anderer Konzerne besteht, finden sich auch alle möglichen Namen bei Angehörigen des Megakonzerns.

Geeignete Handicaps: Außenseiter, Stur, Zweifler
Geeignete Talente: Alleskönner, Arkane Resistenz, Bastler, Hacker, Reperaturgenie

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1 Kommentar

  1. Taysal said,

    Sehr guter Artikel – jedenfalls für mich als Freund von Cybertronic. 🙂

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