[Savage Mutant Chronicles] – Das Kartell

26. Mai 2010 at 14:11 (Mutant Chronicles, Rollenspiel, Savage Worlds) (, )

Das Kartell

Heimatwelt des Kartells: Luna
Hauptquartier des Kartells: Luna City
Tageslänge: 27,3 Tage
Dauer eines Sonnenumlaufs in Erdtagen: 365

Nach Jahrhunderten eskalierender Gewalt entschlossen sich die Megakonzerne eine Institution zu schaffen, um ihre Konflikte auf friedliche Art zu lösen. Das Kartell wurde gegründet, basierend auf  fünf Delegationen der Megakonzerne, die jeweils tausende Diplomaten, Verwalter und Offizielle mitbrachten. Bereits kurz nach der Gründung konnte das Kartell Erfolge feiern. Durch diesen zentralen Ort konnten die Aktionen gegen die Dunkle Legion koordiniert werden und der Schutz der Öffentlichkeit wurde in die Hände der neu geschaffenen Sicherheitskräfte des Kartells gelegt. Die bekanntesten Kartell-Agenten sind ohne Zweifel die Doomtrooper. Dabei handelt es sich um die besten Krieger der Megakonzerne, die dem Kartell überstellt werden. Dort erhalten sie zusätzliche Ausbildung und werden zu den größten Helden der Menschheit im Kampf gegen die Dunkle Legion. Sie kämpfen immer in Zweierteams, wobei einer sich auf Nahkämpfe und der andere auf Fernkampf spezialisiert, so dass sie sich gegenseitig ergänzen können. Nach ihrer Sechs-Jahres-Dienstzeit beim Kartell kehren sie oftmals für eine weitere Dienstzeit zu ihrem Konzern zurück, die dann über hervorragende Kommandosoldaten verfügen.

Doch unter all den Erfolgen, schlich sich auch der menschliche Makel wieder ein. Viele wichtige Funktionäre des Kartells nutzen ihre Position für persönliche Bereichung oder die ihres Konzerns und nutzen dafür auch die Sicherheitskräfte und Agenten, um Drogen- und Waffenschmugel, Spionage oder sogar Mord durchzuführen. Einige sollen sogar Kontakte zu dunklen Kulten haben, aber die Bruderschaft ist es bislang nicht gelungen, die zahlreichen geheimen Fraktionen und Machtblöcke zu durchdringen. Das lässt innerhalb der Bruderschaft die Vermutung stärker werden, dass die Einflüsse Semais stärker sein könnten, als von allen geglaubt.

Geführt wird das Kartell von den wichtigsten Konzernvertretern im Hochkonzil, das über alle Fragen mit Ausnahme von Sicherheitbelangen entscheidet, für die das Sicherheitskonzil verantwortlich ist.

Militär
Formell verfügt das Kartell nur über Sicherheitskräfte, doch sind diese effektiv eine eigene Armee. Hinzu kommen Agenten für spezielle Aufgaben und natürlich die Doomtropper.

Kartell-Charaktere
Da das Kartell aus Vertretern der gesamten Menschheit besteht, sind auch alle Namen möglich.

Geeignete Handicaps: Feind, Fies, Kränklich, Rachsüchtig, Stur, Übermütig, Übervorsichtig
Geeignete Talente: Adelig, Alleskönner, Attraktiv, Aufmerksamkeit, Beziehungen, Dieb, Eiserner Wille, Ermittler, Gelehrter, Kühler Kopf, Reich

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[Savage Mutant Chronicles] – Die Bruderschaft

23. Mai 2010 at 16:03 (Mutant Chronicles, Rollenspiel, Savage Worlds) ()

Die Bruderschaft

Heimatwelt der Bruderschaft: Luna
Hauptquartier der Bruderschaft: Luna City
Tageslänge: 27,3 Tage
Dauer eines Sonnenumlaufs in Erdtagen: 365

Geschichte
Als die Menschheit am Rande der eigenen Vernichtung stand, erschien die Bruderschaft als Retter. Sie entwickelte sich aus einer kleinen Bewegung von Entrechteten zur größten Organisation, die die Menschheit jemals kannte. Unter dem Banner des charismatischen Nathaniel Durand vereinigten sich die Anhänger des Lichts und kämpften gegen die Dunkelheit. Vom Merkur bis Pluto reicht der Einfluss der Bruderschaft heute und überall dort, wo das Licht der Bruderschaft hinfällt, wird der Kampf gegen die Dunkelheit fortgeführt.
Noch heute wird die Bruderschaft von einem einzelnen Mann geführt, dem Kardinal. Er ist der geistige Führer des gesamten Sonnensystems, der mächtigste lebende Mensch überhaupt, der über ergebene Anhänger, militärische Macht und mysteriöse Kräfte verfügen kann. Die Kunst, wie die mystischen Kräfte genannt werden, ist eine Befähigung, die seit vielen Jahrhunderten von der Organisation weiter untersucht und deren Geheimnis gut gewahrt wird.
Damit sich die Dunkle Legion nie wieder ausbreiten kann, hat die Bruderschaft Beobachter in allen wichtigen Organisationen des Sonnensystems. Selbst die wichtigsten Aufsichtsratssitzungen finden nie ohne ein Mitglied der Bruderschaft statt, das die Aktionen und Aussagen der Anwesenden kontrolliert und bewertet.

Gesellschaft
Seit mehr als eintausend Jahren leitet die Bruderschaft die Menschheit spirituell. Als Mahnmal dienen die riesigen Kathedralen, in denen die Chroniken verewigt sind. Diese höchst heiligen Lehren wurden von Hand in die Marmorwände geschlagen, damit kein technologischer Makel der Dunklen Legion sie verderben konnte. Keinem Menschen außer den Schreibern der Bruderschaft sollte es erlaubt sein, die Lehren zu vervielfältigen. Es ist bei Todesstrafe verboten, die Chroniken vorzutragen, außer an der jährlichen Beteuerung, an der der Kardinal die Chroniken rezitiert, was von Milliarden Menschen im ganzen Sonnensystem verfolgt wird. Ständig streifen Lehrlinge der Bruderschaft durch die Hallen, um sich die Worte einzuprägen und selten wird auch gewöhnlichen Menschen erlaubt, diese heiligen Hallen zu betreten, wenn auch nur unter strenger Überwachung. Acht der riesigen, gotischen Kathedralen sind im Sonnensystem zu finden und in jeder wurde eine  Chronik an die Wand geschlagen. Die gewaltigste der Kathedralen, die oftmals auch einfach nur „Die Kathedrale“ genannt wird, ist die in Luna City. Die zweitgrößte ist ironischerweise der Hieronymus Dom auf Merkur, der aus einer Zeit stammt, als Mishima der Bruderschaft noch folgte. Die drittgrößte ist die San Dorado Kathedrale auf dem Mars. Jede Kathedrale ist ein riesiger Gebäudekomplex mit Gebetsräumen, Ausbildungsstätten, Waffenkammern, Bunkern, Archiven, Bibliotheken und Kopierräume, in denen Schreiber das Buch der Gesetze von Hand vervielfältigen.

Die erste Chronik (Luna Kathedrale) – Die Berufung des Kardinals von Alexander Horatio
Die zweite Chronik (Heimburg Kathedrale) – Der Makel Illians und die Dunkle Symmetrie von Plinius Varro
Die dritte Chronik (Longshore Kathedrale) – Die Schande der Konzernkriege von Valerius Catullus
Die vierte Chronik (San Dorado Kathedrale) – Die Ankunft Semais und Muawijhe von Lapidius Asolvos
Die fünfte Chronik (Burroughs Kathedrale) – Der Zorn Algeroths und Demnogis‘ von Horka Mikhalos
Die sechste Chronik (Volksburg Kathedrale) – Die Kreuzzüge und die Inquisition von Galilieo Achrostidies
Die siebte Chronik (Gibson Kathedrale) – Der venusianische Weg von Pius dem Älteren
Die achte Chronik (Fukido Kathedrale) – Die Megakonzerne und das Kartell von Lucretius Marcellianus

Struktur
Die Bruderschaft ist streng hierarchisch geordnet und wird mit straffer Disziplin geführt. An der spitze steht der Kardinal, dem direkt die Kurie untersteht, eine Sammlung hochrangiger Würdenträger aus den vier Direktoraten. Sie haben direktes Kommando über die Elitesoldaten und -wächter der Furien, die auch als ihre Leibgarde fungieren.

Die vier Direktorate sind:
Die Mystiker – Auch wenn es zahlenmäßig überschaubar ist, so sind die Mystiker doch das mächtigste der vier Direktorate, denn jedes Mitglied beherrscht die Kunst. Die Mystiker suchen in den schier unendlichen Bibliotheken der Kathedralen auch nach Wissen aus der Vergangenheit, um die Zukunft im Lichte ihres Glaubens formen zu können.
Die Inquisition – Auch wenn die Mystiker die stärkste Fraktion stellen, so ist die Inquisition die bekannteste und gefürchtetste. Neben den Inquisitoren, die überall nach Anzeichen der Dunklen Legion suchen, wird der kämpfende Arm des Direktorats von den Heiligen Kriegern gebildet. Diese Soldaten werden nur im Kampf gegen die Dunkle Legion eingesetzt und sind hervorragend im Kampf gegen diese Kreaturen geschult.
Die Mission – Das dritte Direktorat ist das größte, da fast jeder dort beitreten kann. Sie kümmern sich um die Bergung und Sicherstellung von Artefakten, betreuen die riesigen Kopierräume der Schreiber und verwalten die Propaganda. Die Nachrichten mögen ab und zu etwas geändert sein, um Paniken zu vermeiden, aber insgesamt sind Bruderschafts-Zeitungen wie die Täglichen Chroniken die verlässlichste Quelle an Informationen, die man finden kann. Neben Predigern, die das Wort des Kardinals an die Massen richten, kümmert sich die Mission auch um Rekrutierung, ärztliche Versorgung, Ausrüstung und Bankgeschäfte.
Die Verwaltung – Auch wenn die Verwaltung am wenigsten im Lichte der Öffentlichkeit steht, aber bei weitem nicht der unwichtigste. Hier finden sich die Beobachter, die andere Organisationen überwachen, die Diplomaten, die Verträge aushandeln und die Berater, die Handel im Namen der Bruderschaft betreiben.

Das Buch der Gesetze
Die Lehren Kardinal Durands wurden in einem Werk gesammelt, das als Buch der Gesetze bekannt wurde. Das Buch bietet die Grundlage für die geheiligte Mission der Bruderschaft und ist der Ratgeber für die Inquisition. Die meisten Gläubigen führen immer eine Ausgabe mit sich, um sich die Lehren immer vor Augen führen zu können, welche die Menschen vor Jahrhunderten gerettet haben. Das Buch wird handschriftlich auf gesegnetem Papier gefertigt und stellt seit der Gründung des dritten Direktorats eine stetige Einnahmequelle dar. Neben allgemeinen Leitsätzen für das Leben, sprechen viele Inquisitoren Recht nach den Richtlinien aus dem Buch, da es viele Anzeichen und Signale für Häresie und die Verderbtheit der Dunkelheit beschreibt.

Die Bruderschaft ist keinesfalls technikfeindlich, sondern nur darum bemüht, die Technologie zu überwachen, damit es keine Übergriffe mehr durch die Dunkle Legion gibt. Bis zum Aufstieg Cybertronics war die Bruderschaft führend in der Herstellung von Verbunds- und Kunststoffen, was ihnen auch auf dem Schlachtfeld einen großen Vorteil verschaffte. Einige behaupten gar, dass Die Ablehnung Cybertronics durch die Bruderschaft vor allem wirtschaftliche Gründe hätte, da sie nicht mehr technologische Vorreiter wären.

Militär
Die eigentliche Aufgabe der Bruderschaft ist der Krieg, der Krieg gegen die Dunkle Legion. Auch wenn die stehenden Streitkräfte für diese Aufgabe zunächst nicht ausreichend erscheinen, so muss man beachten, dass jedes Mitglied der Bruderschaft für den Krieg ausgebildet und trainiert wird. Ein Schreiber mag zwar nicht die gleichen Fähigkeiten wie ein Berufssoldat der Konzerne besitzen, aber er hat einen starken Glauben, viele Brüder und eine beeindruckend hochwertige Ausrüstung für einen gewöhnlichen Soldaten. Diese Infanteristen werden von spezialisierten Elitekriegern unterstützt, von denen viele in der Kunst bewandert sind.

Streitkräfte
Bruderschafts-Infanteristen
Die niedrigsten Soldaten der Bruderschaft, rekrutiert aus den zivilen Bereichen, aber mit fundiertem Training, festem Willen und hervorragender Ausrüstung.
Werte: Wie unerfahrener Soldat, aber mit Mumm W8, AC-19 Volcano und Gläubiger-Rüstung.

Erzprimarchen
Bruderschaftssoldaten, die ein gewisses Alter erreicht haben, aber dennoch über bemerkenswerte Fähigkeiten verfügen, treten den Erzprimarchen bei. Ihre Aufgaben liegen normalerweise in der Ausbildung, im Feld werden sie nur selten eingesetzt und dann weitestgehend für defensive Aufgaben.
Werte: Wie Elite-Soldat, aber mit Mumm, Schießen und Kämpfen W10, dem Talent Arkane Resistenz, dem Handicap Alt, AC-19 Volcano, MP-22 mit GW-170 UBGL sowie Gläubiger Rüstung.

Heilige Krieger
Die Heiligen Krieger sind die fanatischen Soldaten, die gegen die Dunkle Legion kämpfen. Die harte Ausbildung gipfelt in einigen Privilegien, welche die Krieger aber meist nicht lange genießen können, denn ihre Lebenserwartung ist recht gering, da sie immer dort eingesetzt werden, wo die Dunkle Legion am stärksten ist.
Werte: Wie Elite-Soldat, aber mit Kämpfen W10 und Schießen W6, den Talenten Arkane Resistenz und Auserwählter, Gläubiger Rüstung, Vergelter-Schwert und Vergelter-Pistole.

Valkyren
Diese rein weibliche Einheit untersteht der Inquisition und stehen als Paradebeispiele für die Verteidigung der Menscheit. Alle Valkyren beherrschen die Kunst und sind darauf spezialisiert, schwer gepanzerte Einheiten und Panzer der Dunklen Legion zu verfolgen und zu vernichten.
Werte: Wie Elite-Soldat, aber mit Kämpfen W10, Kunst W6 und Schießen W6, den Talenten Arkaner Hintergrund (Die Kunst) (Strahl, Waffe Verbessern, 10 Machtpunkte), Arkane Resistenz und Heiliger Krieger, Gläubiger Rüstung, Vergelter-Pistole und Züchtiger-Speere.

Inquisitoren
Inquisitioren sind die augenscheinlichsten Manifestationen der Bruderschaft in der Gesellschaft. Auch bekannt als Bluthunde des Kardinals sind sie die Verkörperung von Verfolgung und Bestrafung all derjenigen, die mit der Dunkelheit zusammenarbeiten. Die Autorität von Inquisitoren ist absolut, ihr Urteil ebenso endgültig wie tödlich. Auch wenn das Bild in der Öffentlichkeit davon geprägt ist, dass Inquisitoren ständig damit beschäftigt sind, Ketzer und Kultisten zu jagen, führen sie oft genug Truppen aufs Schlachtfeld.

Mortifikatoren
Mortifikatoren sind die Attentäter des Kardinals, die gegen Feinde eingesetzt werden, die entweder zu hochrangig oder zu bekannt sind, um offen gegen sie vorzugehen. Die Mortifikatoren sind Meister der Heimlichkeit und des lautlosen Tötens. Die „Schatten des Kardinals“ lassen die Tode entweder wie Unfälle oder natürlich aussehen, oder richten schreckliche Blutbäder an, um eine klare Botschaft zu hinterlassen. In der Öffentlichkeit sind sie nur Gerüchte, aber das Kartell und die Geheimdienste der Konzerne wissen nur all zu gut über die Effizienz dieser Assassinen Bescheid.

Bewahrer der Kunst
Diese Mystiker sind die mächtigsten Anwender der Kunst, die ihr gesamtes Leben auf diese Meisterschaft hingearbeitet haben. Sie tragen spezielle Rüstungen, die sie nicht nur bei einer schweren Verwundung am Leben erhalten sollen, sondern auch bei einem Rückschlag ihrer Kräfte überschüssige mystische Kräfte ableiten.

Fahrzeuge
Ikarus
Diese Jagdflugzeuge werden von Erzengel-Piloten geflogen, die in der Kunst des Mentalismus bewandert sind. Dies ermöglicht es ihnen über weitere Strecken mit der Kraft ihres Geistes zu kommunizieren und ihre Sinne zu schärfen, so das sie kaum auf fehleranfällige und korrumpierbare Technologie angewiesen sind. Das macht sie zu den gefürchtetsten Luftkämpfern der Menschheit.

Todesengel
Der Todesengel ist ein bizarr anmutendes Fahrzeug, da sich auf dem offenen Jeep hinten eine große Steinstatue eines betenden Kardinals findet. Der Todesengel sät ebenso Mut in die Herzen der Bruderschaftstruppen, wie der Inquisitor an seinem Steuer mit dem schweren Autokanone Vernichtung in die Reihen der Feinde streut.
Sonderregel: Das Fahrzeug hat das Talent Anführen.

Vergelter
Die Bruderschaft führt nur wenige Panzer ins Feld, doch der Vergelter ist auch alleine eine beeindruckende Maschine. Das mächtige Hauptgeschütz im Turm ist von einem speziellen Polymer geschützt, das den Panzer zu einem der härtesten Ziele überhaupt macht. Zudem ist jedem Vergelter ein Bewahrer der Kunst zugewiesen, der ihn mit seinen Kräften unterstützt.

Bruderschafts-Charaktere
Da die Bruderschaft Charaktere aus allen Konzernen annimmt, finden sich auch alle möglichen Namen bei ihnen. Viele wählen aber einen neuen lateinischen Namen.

Geeignete Handicaps: Ehrenkodex, Loyal, Schwur, Stur,
Geeignete Talente: Arkane Resistenz, Arkaner Hintergrund (Kunst), Auserwählter, Eiserner Wille, Ermittler, Gelehrter, Heiler, Heiliger Krieger, Seelenopfer

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[Savage Mutant Chronicles] – Die Konzerne – Mishima

20. Mai 2010 at 20:02 (Blut und Titten, Mutant Chronicles, Rollenspiel, Savage Worlds) (, , )

Lange war es hier wieder mal still. Das liegt zum einen daran, dass die RPC samt DORP-TV viel Zeit gekostet habt und zum anderen, dass einige meiner Blog-Inhalte rüber ins DORP-Blog gewandert sind. Die ersten Infos zu Blut und Titten kann man bereits drüben lesen, was direkt zu einer kontroversen Diskussion gesorgt hat. Aktuell sitzte ich vor allem an den Zufallstabellen, die mit dem Konzept der Hexploration einher gehen. Sobald das System steht, geht es in den Spieltest und dann an die Öffentlichkeit zum Beta-Test. Ansonsten beschäftigt mich nebenbei vor allem die Savage-Worlds-Version der Mutant Chronicles. Der Download soll neben den Regeln auch umfangreiches Quellenmaterial enthalten, damit man alles zum Losspielen in einem Produkt findet (naja, die Gentleman’s Editon braucht man dennoch). Hier noch mal eine Vorschau auf den Kram von Mishima:

Mishima

Heimatwelt von Mishima: Merkur
Konzernhauptquartier: Yamato
Tageslänge: 59 Tage
Dauer eines Sonnenumlaufs in Erdtagen: 88

Geschichte

Die Geschichte Mishima lässt sich bis ins sechste nachchristliche Jahrhundert zurückverfolgen, als sie bei der Staatenbildung Japans beteiligt waren. Ein wichtiges Fundament des Konzerns waren und sind die Samurai, die in uralten Zeiten Krieger waren und dann zu Geschäftsleuten wurden, die mit ihrer Philosophie enorme Erfolge auf den internationalen Geschäftsmärkten feiern konnten. Ende des 20. Jahrhunderts konnte der damals noch als Jade-Imperium bekannte Konzern sich eine Vormachtstellung in den Bereichen der Massenproduktion und der Herstellung von Mikroprozessoren sichern. Ihre technologische Vormachtstellung sorgte während des ersten Konzernkriegs beinahe zum Untergang des Konzerns, da ein großer Teil des gesellschaftlichen Lebens Mishimas von den Denkmaschinen kontrolliert wurde. Da sie für ihre bewaffneten Konflikten weitestgehend auf ihre überlegene Technologie und die Dienste der Imperial-Clans gesetzt hatten, sahen sie sich schnell in die Ecke gedrängt. Doch Mishima stieg dank des Pflichtbewusstseins seiner Mitarbeiter aus seiner eigenen Asche empor.
Bis zur Nero-Häresie war Mishima ein feuriger Anhänger der Lehren der Bruderschaft. Der Zerfall der gewohnten Strukturen und alleine der Gedanke, dass Führungspersönlichkeiten Fehler begehen konnten, war für den gesellschaftlich starren Konzern schwer zu verarbeiten und er wandte sich wie üblich nach innen. Einige Philosophen, die sich selbst die sieben Weisen nannten, ersannen eine Religion, die auf den Prinzipien Mishimas basierte und den Konzern eigenständiger machte: die Schulen der Weisheit und die 28 Säulen.

Gesellschaft

Die absolute Entschlossenheit der Mishima-Bürger, ihrem Konzern zu dienen basiert auf der Philosophie der 28 Säulen. Die wichtigsten Säulen sind Familie, Tradition, Gehorsam, Loyalität, Ehre und Ruhm. Kein Mishimaner würde seine Familie entehren, in dem er etwa einen Älteren nicht gehorcht oder anzuzweifeln, dass er alles was er ist, seiner Familie und schlussendlich dem Konzern verdankt. Solange sie einen ehrenvollen Tod erwarten können, sehen sie ihm freudig entgegen, denn sie erlangen danach spirituelle Ehrungen und die Hinterbliebenen großzügige Renten.
Das System Mishimas basiert auf einem strikten Feudalsystem, bei dem die Mishima-Familie an der Spitze steht. Für bedingungslose Loyalität und dem Dienst am Konzern verleihen sie untergebenen Familien Land und die Herrschaft über andere. Diese wiederum haben ebenfalls untergebene Familien, was sich bis zu den einfachsten Fabrikarbeitern zieht. Mitglieder der hohen Familien wählen meist den Weg des Samurais, in dem sie sich dem strengen Bushido-Kodex unterwerfen, der Respekt vor Gegnern und Ehrenhaftigkeit im Kampf verlangt. Die Samurai dürfen in dem ihnen zugewiesenen Gebiet direkt Recht sprechen und auch Todesurteile, etwa wegen einer Entehrung, an Ort und Stelle ausführen. Einige Adlige sehen den Kodex jedoch als überholt an und setzen lieber auf moderne Feuerwaffen und leben liberaler. Die normalen Arbeiter Mishimas führen einen weit geringeren Lebensstandard, als die anderer Konzerne. Der Mishimaner sieht weniger einen Wert in der Menge seiner Besitztümer, sondern eher in der Wichtigkeit der Dinge, die er sein eigen nennen kann. Selbst für das Wenige, das ein Mishima-Arbeiter hat, ist er dem Konzern dankbar, da er ohne ihn gar nichts hätte. Da die Informations- und Medienzensur Mishimas allumfassend ist, bekommen die Bürger quasi nicht von der Lebenssituation anderer Arbeiter oder nur anderen Gesellschaftsformen mit.
Formell gesehen ist die Bruderschaft die beherrschende Religion Mishimas, jedoch wurde sie schon lange von den Schulen der Erleuchtung verdrängt und der Glaube an die Bruderschaft ist kaum mehr als ein Lippenbekenntnis. Die Bruderschaft konnte keine Hinweise für Ketzerei in den Schulen finden und akzeptiert sie zähneknirschend, da sie keinen offenen Konflikt riskieren wollen und können.

Konzernstruktur
Mishima ist um die Dynastie der Gründerfamilie herum aufgebaut, die seit Ewigkeiten ihre Geschicke leiten. Die formelle Führung hat dabei der mehr als 100 Jahre alte Lord Nagoya Mishima, der effektiv nur noch repräsentative sowie zeremonielle Aufgaben hat und in seinem Palast auf Luna residiert. Die wahre Macht liegt in den Händen der drei Lorderben, die in der Regel die drei ältesten Kinder des Lords sind. Allerdings steht es dem Herrscher jederzeit frei, weitere Erben zu adoptieren, sei es, weil er keine eigenen Kinder hat oder er seine eigenen Nachkommen als unwürdig erachtet. Dies führt zu einer anhaltenden Rivalität der Erben mit potentiellen Bewerbern, die um die Gunst des Lords buhlen, wie auch untereinander. Nach außen hin treten die Lorderben stets geschlossen und im Dienste ihres Vaters auf, im Hintergrund laufen aber regelrechte Schattenkriege. Die aktuellen Lorderben sind Moya Mishima, der Shogun des Merkurs, Maru Mishima, der Prinz der Ozeane, Shogun der Venus sowie Mariko Mishima, die Prinzessin der Himmel und die Gebieterin des göttlichen Windes, die Shogun des Mars ist.

Militär
Das Militär Mishima ist einzigartig, da es kaum über formelle Strukturen verfügt, sondern nur aus einem komplexen Geflecht von Verpflichtungen privater Armeen. Gerade einmal vier Prozent der Mishima-Streitkräfte sind reguläre Soldaten, alle weiteren Krieger unterstehen direkt oder indirekt einem Samurai oder Kriegsherrn, der wiederum anderen Gefolgschaft schuldet.
Das Schlachtfeld bietet die einzige Möglichkeit für einen Bürger Mishimas gleichgestellt zu sein. Zwar nicht in Rang oder Stellung, aber in der Möglichkeit Mut zu zeigen und tapfer zu sterben. Egal ob adliger Samurai oder ein rekrutierter Bauer bei den Ashigaru, Opferbereitschaft und Tapferkeit werden hoch angesehen. Ein Samurai kann einen einfachen Arbeiter auf dem Schlachtfeld für seinen Mut direkt befördern, ebenso wie ein Offizier seines Amtes enthoben werden kann, was in der Regel zum Selbstmord des Degradierten führt. Generell sind die Streitkräfte Mishimas aufgrund des Bushido-Kodexes sehr nahkampflastig, eine Schwäche die nur zu gerne von ihren Gegnern ausgenutzt wird.

Streitkräfte
Ashigaru
Das normale Fussvolk Mishimas, rekrutiert aus den riesigen Arbeitszentren des Konzerns. Sie sind ihrem Lehnsherren gegenüber extrem loyal, verfügen jedoch kaum über Training und müssen sich mit den Waffen zufrieden geben, mit denen sie ihr Herr ausstattet.

Bushido-Samurai
Die Bushido-Samurai halten strikt an den althergebrachten Prinzipien des ehrenhaften Zweikampfs fest, die sie nur gegenüber den geistlosen Kreaturen der Dunklen Legion lockern, da diese nicht über Ehre verfügen können. Sie sind zwar meisterhafte Nahkämpfer mit ihren zwei Schwertern, doch ihr Verzicht auf Fernkampfwaffen sorgt für hohe Verluste auf dem Feld.

Gesichtslose
Einige Kriegsherren geben entehrten Gesichtslosen eine letzte Chance auf dem Schlachtfeld. Ein Gesichtsloser existiert effektiv in der Gesellschaft Mishimas nicht mehr und auch alle Aufzeichnungen an ihn werden vernichtet. Wenn er sich aber dazu entscheidet, seinem Leben im Dienste des Konzerns mit einer großen Explosion ein Ende zu setzen und dabei Feinde Mishimas mitzunehmen, kann er zumindest seine persönliche Ehre zurückgewinnen.

Ronin
Wenn eine Firma bei Mishima durch eine andere übernommen wird, dann rollen wortwörtlich Köpfe und viele Samurai verlieren ihren Lehnsherren, was sie zu Ronin macht. Da sie nur über ihre Kampffähigkeiten verfügen, verdingen sich viele ehemalige Samurai als Söldner für andere Lehnsherren oder werden sogar zu Vollstreckern für die Triaden. Nur wenige Ronin sehen sich weiter dem Bushido-Kodex verpflichtet und machen regen Gebrauch von Feuerwaffen aller Art.

Hatamoto
Die Leibwache der Herrscher, die weit besser ausgebildet und ausgerüstet ist als die Samurai. Sie dienen ihren Herren mit fanatischer Loyalität, dürfen in seiner Gegenwart Waffen tragen und sprechen gegenüber anderen im Namen ihres Herrn.

Schattenläufer
Die Attentäter und Kommandosoldaten, die in den Schulen der Erleuchtung ausgebildet werden und gefürchtete Spezialisten für Heimlichkeit und Infiltration sind.

Todesbringer
Die Existenz der Todesbringer ist umstritten. Sie werden angeblich in den Schulen der Erleuchung ausgebildet und verfügen über Kräfte, die der Kunst der Bruderschaft ähneln. Da nichts auf einen Einfluss der Dunklen Symmetrie hinweist, wird spekuliert, dass diese Leute eine weitere Form der Magie entwickelt haben.

Fahrzeuge
Dragonbike
Das Dragonbike ist ein stark verziertes, einsitziges Hoovercraft-Fahrzeug, bei dem der Fahrer und Schütze sehr exponiert sitzt. Ausgestattet mit einem Raketenwerfer und einem fest montiertem Maschinengewehr kann das hoch mobile Gefährt sowohl gegen Infanterie als auch gegnerische Fahrzeuge eingesetzt werden.

Mishima-Charaktere
Weibliche Namen
Aoi, Ayaka, Haruka, Hina, Honola, Miyu, Momoka, Nanami, Sakura, Yui

Männliche Namen
Haruki, Haruto, Hayato, Hiro, Kaito, Kouki, Shouta, Souta, Takumi, Yuuki, Yuuto

Geeignete Handicaps: Ahnungslos, Arrogant, Ehrenkodex, Heldenhaft, Loyal, Rachsüchtig, Stur
Geeignete Talente: Adelig, Ausweichen, Beidhändiger Kampf, Berserker, Erstschlag, Kampfsinn, Rundumschlag, Schnellziehen, Tuchfühlung

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[Savage Mutant Chronicles] – Die Waffen

10. Januar 2010 at 12:56 (Mutant Chronicles, Rollenspiel, Savage Worlds) (, , )

Bevor ich mir jetzt die Mühe mache die ganzen Waffen hier mühsam mit einer Tabelle in den Blog zu packen, verlinke ich lieber das PDF mit den ganzen Feuerwaffen der Konzerne, des Kartells und der Dunklen Legion. Gerade bei der Dunklen Legion fehlen noch viele Waffen. Die Liste umfasst nur die Tötungswerkzeuge der Gegner, die bislang hier im Blog veröffentlicht wurden. Am Ende gibt es auch noch eine Seite, auf der die verschiedenen Feuermodi wie Salve, Doppelschuss, Automatisches Feuern, etc. genau erklärt und mit Beispielen versehen werden, da es dabei oft zu Missverständnissen kommt.

Hier ist das PDF.

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[Savage Mutant Chronicles] – Die Konzerne – Imperial

8. Januar 2010 at 11:18 (Mutant Chronicles, Rollenspiel, Savage Worlds) (, , , , )

Imperial

Heimatwelt von Imperial: Ganymed (größter Jupitermond)
Konzernhauptquartier: Palast des Paladins auf dem Asteroiden Victoria
Tageslänge: 7 Tage
Dauer eines Sonnenumlaufs in Erdtagen: 4.333

Geschichte
Imperial hat die wohl wechselvollste und tragischste Geschichte aller Megakonzerne. Als die Clans Imperials sich unter den Murdochs das erste mal formierten, waren die Planeten des Sonnensystems bereits von den anderen Megakonzernen besetzt. Der junge Konzern drang daraufhin in die Weiten des Alls vor, um Lebensraum zu finden und sich schlussendlich in einem Teil des Asteroidengürtels niederzulassen. Die Murdochs führten Imperial, doch es kam zu Neid bei den anderen Clans, der sich zur schmerzlichen Fehde ausweitete. Die Kingsfield wollten die Führung an sich reißen und schreckten auch nicht vor Attentaten, Mord und Erpressung zurück. Dadurch wurde eine Gewaltspirale entfacht, die mehr als 20 Jahre Jahre anhalten sollte. Dann entschloss sich der Clan Bartholomew, der bislang auf Seiten der Kingsfields stand, von diesen ab und kooperierte mit einer Allianz der restlichen Clans gegen sie. Unter der Führung der Bartholomews griffen die Clans gemeinsam den Heimatplaneten der Kingsfields an, was nur wenige Angehlörige der Familie überlebten.
Aus der Asche dieses Konflikts erhoben sich drei Clans als Führer: die starken Bartholomews, die Imperial-Gründer Murdoch und die aufstrebenden MacGuires. Doch die Clans standen vor einem Trümmerhaufen. Fast alle Besitztümer auf dem Mars waren an Capitol gefallen und Bauhaus wie auch Mishima hatten sich riesige Marktanteile gesichert. Die Clans schlossen sich daraufhin zusammen und wählten den Führer der Bartholomews zur ersten Serenity (Durchlaucht) des Konzerns.
In der folgenden Zeit des Wiederaufbaus versuchten viele Clans ihre Stellung auszubauen.  Alle die versuchten dem Ruf Imperials zu schaden oder sich unehrenhaft verhielten, wurden aus dem Konzern geworfen oder ihnen die Clanmitgliedschaft entzogen. Doch die Wunden, die der Konflikt in die Gesellschaft von Imperial gerissen hatte, konnten nicht vergessen werden; zu groß waren Argwohn und Zweifel der Clans untereinander. Die erste Serenity entschied daraufhin, die heute berüchtigte Bürokratie von Imperial aufzubauen, um die Streitereien zu lösen. Eine Unzahl von Ministerien, Büros und Zuständigkeiten wurde geschaffen, um alle möglichen Streitfälle zu bearbeiten und eine Lösung zu suchen. Somit wurden mehrere Probleme auf einmal gelöst. Jeder Clan hatte in mindestens einem der Ministerium das Sagen und damit eine Machtposition. Abrupte Politische Umstürze wurden durch den enorm langen Apparat der Entscheidungsfindung quasi unmöglich und es schuf genug Arbeitsplätze, um eine auf Krieg basierte Gesellschaft in eine Zivilgesellschaft zu verwandeln. Das Konzept ging auf und heute steht Imperial wieder gleichberechtigt neben den anderen Konzernen… und Cybertronic.
Doch die internen Probleme bei Imperial haben die Zeiten überdauert und kochen wieder hoch. Die Murdochs haben den  Bartholomews niemals vergeben, dass sie zuerst auf Seiten der Kingsfields gekämpft haben. Die  MacGuires haben herausgefunden, dass ein Bombenattentat auf ihr damaliges Clanoberhaupt von den  Bartholomews ausgeführt wurde, statt wie zuerst angenommen von den Kingfields. Der Konflikt wird heute zwar vor allem in Kabinetten und Sitzungssälen geführt, doch er kann jederzeit wieder zum Ausbruch kommen.

Gesellschaft
Die Bürger und vor allem die Soldaten von Imperial haben sich den Ruf erworben außerordentlich stur und loyal zu sein. Abgesehen von der unerreichbaren Aristokratie haben alle Bürger von Imperial die gleichen Rechte und können nur durch Leistung auffallen. Die Imperialen sind stolz auf ihre Errungenschaften und auf ihre Effizienz, was jedoch nicht auf die ausufernde Bürokratie des Konzerns zutrifft. Eine einzigartige Philosophie Imperials ist die aggressive Expansion. Wenn sich Imperial etwas sichern möchte, dann schicken sie für gewöhnlich Truppen. Ein Manager des Konzerns drückte es einmal so aus: „Es ist besser für Vergebung als um Erlaubnis zu fragen.“
Imperial produziert in allen Bereichen, wobei nur ihre Rüstungsindustrie hervorsticht. Die Waffen Imperials sind grundsätzlich die schwersten, aber auch mächtigsten auf dem Markt.
Jeder Clan bei Imperial ist vergleichbar mit einer Firma, die sich auf ein Produktfeld spezialisiert hat. Das macht sie zwar sehr effizient in diesem Bereich, aber auch sehr anfällig. Als der Clan Gallagher von der Dunklen Legion ausgelöscht wurde, ging Imperial damit auch das Wissen um die Fertigung der hervorragenden Schwerter aus diesem Hause verloren.
Der Pioniergeist neue Grenzen zu erforschen und zu besetzen ist bei Imperial ungebrochen. Der Megakon ist Experte darin in feindlicher Umgebung neue Siedlungen zu errichten und zu halten. Viele von Imperials neueren Städten sind von wagemutigen Siedlern gegründet worden, die in der ganzen Gesellschaft als Helden gelten. Andererseits legt die Bürokratie Imperials viele Entscheidungen lange auf Eis. Knapp 15% aller Bürger Imperials sind Teile eines Apparates, das die Bürokratie am Laufen hält und es wird niemals eine Entscheidung getroffen, ohne dass sie kontrolliert, weitergeleitet, wieder kontrolliert, erweitert und korrigiert, weiter- und zurückgereicht wird und das durch mehrere Behörden.

Konzernstruktur
Imperials Gesellschaft basiert den etablierten Clanstrukturen und einem starken Hang zum Kolonialismus.
Die Clans sind uralten Familien, welche die Jahrhunderte überdauert haben und ihre Stammbäume bis in die frühen Tage der Erde zurückverfolgen können. Für einen Bürger Imperials kommt immer zuerst die Familie bzw. der Clan und dann die Clan-Allianzen, bei denen zwar Loyalität, aber kein blinder Gehorsam gefordert wird. Es kommt aber bisweilen durchaus vor, dass Familien oder ganze Clans im Zuge von internen Streits die Allianz wechseln.
Die Clans teilen sich in zwei Häuser des Parlaments auf: das House of the High Clans sowie das House of the Common Clans, wobei die Einteilung aufgrund ihrer Stärke und Wichtigkeit geschieht und als etabliert angesehen werden kann. Aber auch dort gibt es noch weitere nach ihrer historischen Bedeutung, wie auch nach ihrer tatsächlichen wirtschaftlichen wie militärischen Macht bemessen. Über allem steht die erlauchte Serenity, der Vertreter oder die Vertreterin des stärksten Clans. Um die sehr komplizierten Beziehungen der Clans untereinander und gegenüber dem Konzern verstehen zu können muss man über ein enormes Wissen und eine umfassende Kenntnis der Geschichte verfügen. Es sitzen auch drei unberührbare Berater der Bruderschaft im Parlament, deren Macht nur von der Serenity übertroffen wird. Die aktuelle Serenity Victoria Paladine hat enge Kontakte zur Bruderschaft und ist auch bei den Clans wie auch den einfachen Bürgern hoch angesehen.
Da Imperial als letzter der etablierten Megakonzerne gegründet wurde, musste es sich einen Platz im Sonnensystem erkämpfen. Das kombiniert mit dem ideologisches Erbe der Gründe von der Erde, hat zum Kolonialismus geführt. Auf der Erde hatte sich Imperial von der Europäischen Union losgesagt und mit Hilfe von Capitol ehemalige Kronkolonien kompromisslos zurückerobert. Durch die raren natürlichen Ressourcen, unter denen Imperial bis heute zu leiden hat, haben sich durch die aggressive Expansion einen nicht sehr schmeichelhaften Ruf als sehr kämpferischer und angriffslustiger Konzern gesichert.

Militär
Da die Geschäftspraxis von Imperial feindliche Übernahmen sehr wörtlich nimmt, sind die Streitkräfte von Imperial trotz der Größe des Megakons sehr zahlreich und hervorragend ausgebildet. Neben den soliden Leistungen der regulären Truppen kann Imperial auf eine Vielzahl von Spezialeinheiten der Clans und auf die Dienste der Wolfbanes zurückgreifen. Während die Spezialeinheit auf Überraschungsangriffe setzen und schnell sowie hart zuschlagen, liegt die reguläre Doktrin Imperials in der Defensive. Sobald Imperial eine Stellung erobert hat, errichten sie Stacheldrahtzäune, Bunker, Wachtürme, Gräben und Minenfelder, um die Stellung bis zum Ende verteidigen zu können.

Streitkräfte

Regulars
Die Imperial Armed Forces werden vor allem durch die Regulars gebildet, leicht gepanzerten Truppen mit den typischen Blechhut-Helmen, Gasmasken und den schweren Imperial-Sturmgewehren. Obwohl sie in der Regel sehr jung sind, profitieren sie von einer hervorragenden Ausbildung einer äußerst hohen Moral. Allerdings sind die Offiziere in ihrer Reihen nicht die erste Wahl, da die guten Führungskräfte bei höheren Einheiten zu finden sind. Diesen Umstand müssen die Regulars oftmals mit Blut bezahlen, aber das tut dem Ruf der Einheit keinen Abbruch.

Trencher
Regulars, die ihre Dienstezeit auf den Schlachtfeldern überstanden haben, werden zu Trenchern befördert. Wo die Regulars noch flexibel eingesetzt werden, ist die Aufgabe der Trencher viel definierter: Verteidigungsanlagen ausheben, besetzen und bis zum Ende verteidigen. Die Trencher gelten als eine der härtesten Einheiten der Basisstreitkräfte aller Konzerne.

Wolfbanes
Eigentlich sind die Wolfbanes eher ein gigantischer Söldnerhaufen aller Clans, als eine eigene Einheit. Diese wilden Nahkampfspezialisten wurden von Clan McGuire ausgehoben und kämpfen für alle Clans, aber auch für Auftraggeber außerhalb Imperials. Ihr Vorgehen ist denkbar einfach: Sie schleichen sich an den Feind an, überraschen ihn mit wilden Kriegsgeschrei und vernichten ihn im Nahkampf. Ihre Häuptlinge sind das, was Offizieren am nächsten kommt. Sie sind die besten Kämpfer des Trupps und führen oftmals wuchtige Claymore-Zweihänder. Neben vielen spezialisierten Einheiten wie den Kopfjägern, Berserkern oder den Mourning Wolfs, führen die Wolfbanes auch einige sehr spezialisierte Gefährte in die Schlacht.

Blood Berets
Die Blood Berets sind wohl die bekannteste Spezialeinheit des Sonnensystems. Sie wurden für den Kampf gegen die Dunkle Legion auf der Venus gegründet, werden aber heute gegen alle Feinde Imperials eingesetzt. Ihr Dschungeltraining und ihr ausgezeichneter Ruf sind aber das einzige, dass sie von vielen anderen ähnlichen Spezialeinheiten der Clans unterscheidet.

Rams Air Cavalry
Der Clan Loughton hat die Rams Air Cavalary gegründet, die bestenfalls als tollkühne Draufgänger, eher aber selbstmörderische Verrückte gelten. Die Soldaten fliegen mit modifizierten, synchronisierten Southpaw-Raktenwerfern umher und sähen unglaubliche Vernichtung. Gesteuert werden die Twin Barracudas über zwei Joysticks unter den Rümpfen. Die Verlustrate dieser Einheit ist sehr hoch, da der Raketenrucksack zwar sehr schnell, aber nur schwer zu kontrollieren ist und zusätzlich keinen Schutz für den Piloten bietet.

Imperiale Dragoner
Her Serenity´s Life Dragoons ist der volle Titel dieser Einheit, die als Palastwache der Serenity und als ihre Leibwache dient. Nur die besten Soldaten dürfen hoffen in diese Einheit aufgenommen zu werden, wobei die Krieger dann aber alle Verbindungen zu ihrem alten Clan und allen anderen Verpflichtungen kappen müssen. Die Einheit wird in fünf Regimenter unterteilt. Die Old Guards und Young Guards, die gepanzerte Kavallerie, die Serene Dragoner und die Serene Lanzenträger. Sie sind auf den Stadt- und Häuserkampf spezialisiert und außerhalb von Kampfeinsätzen leicht an ihrer traditionellen Uniform bestehend aus schwarzen Hosen, roten Jacken und schwarzen Bärenfellmützen zu erkennen.

Golden Lions
Die Golden Lions sind eine der umstrittensten Einheiten des Konzerns, denn die Spezialeinheit wurde gegründet, um gegen andere Konzerne vorzugehen. Wenn Imperial ein lohnendes Ziel haben möchte, werden oftmals die Golden Lions vorgeschickt, um es zu erobern und in den Konzern zu holen.

Fahrzeuge

Hurrican Walker
Dieser große Kampfläufer erinnert an ein altes Jagdflugzeug mit Beinen, unter dessen Stummelflügeln schwere Waffen wie Charger oder Southpaw-Raketenwerfer befestigt werden. Die sehr mobilen Hurrican Walker findet man in schwierigem Gelände, das nicht mehr von Panzern befahren werden kann. Aber auch Unterstützungsfeuer für Trencher ist ein häufiges Aufgabenfeld dieser Fahrzeuge.

Hedgehog Necromower
Der Hedgehog Necromower ist ein geländegängiges Fahrzeug, das von den Wolfbanes zur Aufklärung und Feuerunterstützung genutzt wird. Die sehr einfache Bauweise aus Fahrgestell, leistungsstarkem Diesel-Motor, Sitz für den Fahrer und einem Charger-MG macht den Necromower zwar preiswert in der Herstellung, bietet dem Fahrer aber praktisch keinen Schutz. Die Wolfbanes setzen das Fahrzeug dennoch oftmals auch dazu ein, um wild ballernd auf den Feind zuzufahren und ihn dann mit dem Claymore-Schwert im Nahkampf zu attackieren.

Bauhaus Bully
Nachdem die Fieldhausen-Familie von Bauhaus zu Imperial übergelaufen war, entwarfen sie als erstes den Bauhaus Bully. Dieser Panzer steht noch klar erkennbar in der Tradition von Bahaus: groß, schwer und überaus gefährlich. Er verfügt über eine überraschend gute Geländegängigkeit für ein Fahrzeug dieses Gewichst und hat eine 145mm Kanone zur Panzerjagd sowie zwei schwere Maschinengewehre zur Infanterieabwehr. Schwachpunkte sind aber die geringe Geschwindigkeit und die Größe des Bauhaus Bullys, die ihn zu einem leichten Ziel machen. Das wird durch seine schwere Panzerung jedoch zu guten Teilen ausgeglichen.

Doomlord
Der Doomlord ist zwar ein sehr altes, aber auch sehr bewährtes Design für Hubschrauber, der seit sehr langer Zeit seinen Dienst als Arbeitstier der imperialen Luftstreitkräfte erledigt. Er verfügt über mehrere zu bemannende Türme mit Maschinengewehren, drei Gatlin-Chainguns und mehrere Luft-Luft-Raketen. Er bietet neben der guten Bewaffnung auch genug Platz um einen ganzen 10er Trupp zu transportieren und kann kombiniert mit seiner großen Einsatzreichweite sowie seiner überdurchschnittlichen Manövrierfähigkeit in allen Bereich eingesetzt werden.

Imperial-Charaktere

Weibliche Namen
Amy, Ava, Brooke, Chloe, Eilidh, Ellie, Emily, Emma, Erin, Grace, Hannah, Isla, Jessica, Katie, Lucy, Megan, Niamh, Olivia, Rebecca, Sophie

Männlich Namen
Aaron, Adam, Aiden, Alexander, Andrew, Ben, Callum, Cameron, Daniel, Dylan, Finlay, Jack, James, Jamie, Kyle, Lewis, Liam, Logan, Matthew, Ryan

Geeignete Handicaps: Blutrünstig*, Ehrenkodex, Fies*, Loyal, Schwur, Stur
Geeignete Talente: Adelig, Anheizen, Berserker*, Eisenkiefer, Hart im Nehmen, Rundumschlag*

*für Wolfbanes

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[Savage Mutant Chronicles] – Finanzen und Reisen

5. Januar 2010 at 12:07 (Mutant Chronicles, Rollenspiel, Savage Worlds) (, )

Anmerkung vorab: Es ist mir völlig unverständlich, wieso viele Spiele auf Erklärungen verzichten, was bestimmte Berufsgruppen verdienen. Es ist ein sehr hilfreiches Mittel um festzustellen, wieviel das Geld in diesem Setting überhaupt wert ist und ob man gerade viel oder nur wenig Geld verdient hat. Die ganzen Zahlen stammen aus dem alten Mutant-Chronicles-Rollenspiel und wurden durch mich nicht weiter bearbeitet. Die Preise sind in Kronen angegeben, der Währung der Bruderschaft, die quasi überall direkt akzeptiert wird. Die einzelnen Konzerne haben natürlich eigene Währungen, wie etwa den Dukaten von Bauhaus.

Reisen zwischen den Planeten
Interplanetares Reisen ist eine kostspielige und langwierige Angelegenheit. Das bedeutet, dass die wenigsten überhaupt so eine Reise unternehmen und wenn, dann nur weil es unbedingt notwendig ist. Die Megakons, das Kartell und die Bruderschaft haben ihre eigenen Raumschiffe, die Angaben unten gelten für Passagierlinien.

Strecke        Reisezeit        Kosten
Merkur – Venus    1W6 + 3 Tage        4.990 + 150 Kronen pro Tag
Merkur – Luna    1W10 + 8 Tage    7.940 + 100 Kronen pro Tag
Venus – Luna        1W6 + 3 Tage        3.940 + 100 Kronen pro Tag
Luna – Erde        3W6 + 12 Stunden    3,990 Kronen
Luna – Mars        1W10 + 6 Tage    5,490 + 100 Kronen pro Tag
Mars – Victoria    1W4 + 22 Tage    14,990 + 100 Kronen pro Tag
Victoria – Jupiter    2W10 + 15 Tage    *
Jupiter – Saturn    3W10 + 28 Tage    *
Saturn – Uranus    2W20 + 66 Tage    *
Uranus – Neptun    1W100 + 70 Tage    *
Neptun – Pluto    1W100 + 60 Tage    *
Pluto – Nero        1W10 + 3 Tage    *

* Auf diesen Strecken gibt es keinen regulären Betrieb. Ein Schiff muss samt Crew gefunden werden und ein Preise einzeln ausgehandelt werden.

Die Kosten in der ersten Klasse müssten verdreifacht werden. Dafür erhält man eine Einzel- oder Doppelkabine sowie drei gute Mahlzeiten am Tag. Es gibt eine offene Bar und viele weitere Annehmlichkeiten während der ganzen Reise. Eine Reise erster Klasse ist für die meisten unerschwinglich, doch die reguläre Reiseoption für offizielle Konzernvertreter und erfolgreiche Geschäftsleute.
Die angegebenen kosten gelten für die zweite Klasse, in der eine Doppelkabine sowie Frühstück enthalten sind. Mittagessen zusätzlich kostet 50 Kronen, Abendessen 100. Es gibt die Möglichkeit Kinos, Geschäfte, Trainingsanlagen, Restaurants und Bibliotheken zu nutzen, sofern auf dem Schiff vorhanden und alles nur gegen Gebühr.
In der dritten Klasse teilt man sich seinen Raum, sein Badezimmer und seine Dusche mit 1W100 anderen Passagieren und es gibt kein Essen, das man nicht selber mitgebracht hat, oder auf der Reise kauft. Je nach Qualität des Schiffs sollte man auch eigenes Licht und eine Möglichkeit mitnehmen, sich die Zeit zu vertreiben, denn oftmals wird man erst bei Ankunft am Ziel aus dem Laderaum herausgelassen. Dafür kostet die Reise auch nur 30% des angegebenen Preises.

Finanzen

Die Möglichkeiten Geld zu bekommen und auszugeben klaffen weit auseinander. Ein Bettler in Lunar City kann mit einigen Kronen am Tag gerade so überleben, wo hingegen ein reicher Geschäftsmann zehntausende Kronen für das persönliche Vergnügen eines einzigen Abends ausgeben kann.
Es ist wichtig zu beachten, dass das Banksystem nur auf die Bedürfnisse der Konzerne ausgerichtet ist und Privatkunden nur selten überhaupt Konten haben und somit auch die Möglichkeit auf Kredite wegfällt. Das ist ein Ergebnis der Krise der Denkmaschinen, bei denen gigantische Menge an Geldmengen einfach verschwanden und Millionen in den Ruin trieb.
Das ganze Währungssystem basiert auf harter Währung, womit auch alle Einkäufe getätigt werden. Schmuck ist nicht nur ein Statussymbol, sondern tatsächlich auch eine Form von Währung, die man offen allen zeigt. Dadurch wird auch wenig Geld gespart, sondern meist direkt ausgegeben. Und mit der hohen Kriminalitätsrate macht es auch wenig Sinn, viel Reichtum anzuhäufen, da man dann eh ausgeraubt wird. Die Zukunft ist unsicher und man lebt jetzt, weswegen man das Geld lieber so lange genießt wie man es hat.

Kosten
Neben monatlichen Kosten für Steuern (5% aller Einkünfte) erwartet die Bruderschaft 10% des eingenommenen Geldes. Diese sind keine Pflicht, doch wer will sich schon verdächtig machen und die Aufmerksamkeit der Inquisitoren erregen?

Luxushotel        2.000 – 50.000 Kronen pro Nacht
Gutes Hotel        400 – 800 Kronen pro Nacht
Normales Hotel    200 Kronen pro Nacht
Billiges Hotel        20 – 50 pro Nacht

Luxusapartment    10.000+ Kronen pro Monat
Gutes Apartment    5.000 Kronen pro Monat
Durchschnitt        2.000 Kronen pro Monat
Armselig        1.000 Kronen pro Monat

Luxusrestaurant    1.000+ Kronen pro Mahlzeit
Gutes Restaurant    250 Kronen
Restaurantkette    100 Kronen
Eckkneipe        50 Kronen
Fast Food        30 Kronen
Straßenhändler    10 – 20 Kronen

Eine Flasche Bier    10 Kronen
Gläschen Schnaps    10 – 30 Kronen
Flasche Wein        25 Kronen
Tasse Kaffee        5 Kronen
Flasche Whisky    100+ Kronen

Kino            30+ Kronen
Theater        100+ Kronen
Oper            150+ Kronen
Sportereignis        50+ Kronen
Tanzlokal        20+ Kronen
Nachtclub        100+ Kronen

Fernseher        10.000 – 30.000 Kronen
Radio            1.000 – 5.000 Kronen
Einrichtungsset    10.000 Kronen
Telefonanschluss    1.000 Kronen
Telegramm        50 Kronen pro Satz
Auto            65.000 – 90.000 Kronen
Luxuslimousine    545.000 Kronen

Angepasster Anzug    5.000 – 10.000 Kronen
Marken-Trenchcoat    2.500 – 5.000 Kronen
Edle Schuhe        2.500 – 5.000 Kronen
Feiner Hut        500 Kronen
*In entsprechenden Kreisen wird solche Kleidung vorausgesetzt. Sollte ein Adliger oder hoher Konzernangestellter auf die Truppe treffen, die nur in abgerissenen Jeans unterwegs ist, dann erleiden sie einen Malus von -1 bis -2 aufgrund ihrer schäbigen Kleidung. Getreu dem Motto: Eure Armut kotzt mich an.

Geschäftsanzug    800 – 2.000 Kronen
Trenchcoat        300 – 1.000 Kronen
Schuhe        250 – 500 Kronen
Hut            150 – 250 Kronen
* Diese Kleidung kann auch Second Hand erworben werden, was etwa die Hälfte kostet aber auch vermutlich entsprechend schlecht sitzt und abgenutzt aussieht.

Taxi            10 Kronen + 5 Kronen pro Meile
Schiff / Zug        10 Kronen pro 50 km, +200 für Schlafplatz
Bus / Straßenbahn    3 Kronen pro Meile
U-Bahn        10 Kronen für jede benutzte Linie
Zeppelin        10 Krone pro Meile
* Sollten Entfernungen nicht angegeben sein, so lohnt sich ein Wurf auf eine glaubwürdige Zahl von Würfel, etwa 2W10 Meilen in einer kleineren Stadt, etc. Die beliebteste Reisemöglichkeit für längere Strecken sind der Zug bzw. das Schiff falls möglich. Auf Lunar benutzen die meisten Leute die U-Bahn und die exklusivste Reise ist die mit dem Zeppelin zwischen den Megastädten.

Visitenkarten        30 Kronen für 100

Postversand        1% der Reisekosten für Personen pro Kilo für extraplanetaren Versand ( 10% Chance, dass das Paket verloren geht)

Geld verdienen
Für die meisten Leute sind feste Jobs nur ein Traum und ungelernte Tätigkeiten, die auf man auf Bedarfsbasis ausübt Alltag. Ein Angestellter wird auch niemals durch seinen Beruf reich werden oder es schaffen sich zu verwirklichen. Es gibt keine Renten und kein Arbeitslosengeld.Wenn man in einem relativ sicheren Job gefeuert wird, gibt es eine Abfindung gibt es entweder ein Wochen- oder Monatsgehalt und das war es dann. Nachfolgend ist eine Auflistung verschiedener Berufe und ihrer Verdienstmöglichkeiten.

Bettler: Du sitzt auf der Straße und hoffst auf die Mildtätigkeit der anderen Leute. Wenn du Glück hast, bekommst du 2W10 Kronen zusammen. Hoffentlich hat die Suppenküche der Bruderschaft noch einen Platz frei.

Tagelöhner: Du hängst auf den Arbeitsmärkten herum und hoffst, dass dich jemand für einen Job abholt. Dann putzt du Lagerhallen, ziehst Rikschas oder schleppst Kisten. Es gibt eine 50% Chance, dass man einen Job findet und man 100 Kronen verdienen kann.

Bediensteter: Du arbeitest als Reinigungskraft, Diener oder Page und verdienst 750 Kronen in der Woche.

Gelernter Arbeiter: Dank einer Ausbildung kannst du in einer Fabrik oder Werkstatt für 1000 Kronen die Woche arbeiten.

Büroangestellter: Du arbeitest in einem Büro oder in der Verwaltung. Dafür musst du gut Lesen und Schreiben können und vermutlich auch eine gute Tippgeschwindigkeit vorweisen müssen. Damit verdienst du 1.200 Kronen in der Woche.

Manager: Du gehörst zu den wenigen Glücklichen, die es nach oben geschafft haben und mehreren Leute vorstehst. Dadurch verdienst du mindestens 8.000 Kronen im Monat. Wenn du wichtigere Aufgaben betreust und für einen der Megakons arbeitest, dann sind die Gehälter nach oben hin offen. Sehr offen.

Polizist: Als Polizist einer privaten Polizeigruppe kannst du mit 1.200 Kronen pro Woche rechnen, das doppelte, wenn du Ermittlungsbeamter bist. Korrupte Polizisten verdienen ein Vielfaches davon, aber man sollt sich besser nicht erwischen lassen.

Soldat: Als Soldat bekommst du 1.200 Kronen pro Woche, das doppelte, wenn du Offizier bist. Wenn du in einem Kriegsgebiet eingesetzt wirst, dann verdienst du das vierfache.

Privatdetektiv: Du kannst bis zu 2.500 Kronen plus Spesen pro Tag verlangen, wenn du an einem Fall arbeitest. Das klingt zwar erstmal toll, doch muss man auch Kunden finden, die das bezahlen können und man muss all die Tage einrechnen, an denen man nicht arbeiten kann.

Angeheuerte Muskeln
: Du treibst Geld ein, hängst bei einigen wenig wichtigen Unterweltbossen herum und siehst oftmals einfach nur böse und hart aus, um Leute zu beeindrucken. Das verschafft dir 200 Kronen am Tag, manchmal aber auch mehr, wenn es hart auf hart kommt. Wenn du Schulden eintreibst, kannst du auch einen gewissen Prozentsatz des Geldes behalten.

Attentäter: Du tötest für Geld und kannst nur das verdienen, was man dir auch anbietet. Das Geld hängt vom Status und der Sicherheit des Ziels ab und kann von 1.000 Kronen für einen Penner reichen, den keiner interessiert, bis zu mehr als 100.000 Kronen für einen Manager eines Megakons.

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[Savage Mutant Chronicles] – Die Konzerne – Cybertronic

2. Januar 2010 at 21:58 (Mutant Chronicles, Rollenspiel, Savage Worlds) (, , , , , , , )

Cybertronic

Heimatwelt von Cybertronic: Asteroiden Ceres und Dembowska
Konzernhauptquartier: Irgendwo auf Dembowska

Ceres
Dauer eines Sonnenumlaufs in Erdtagen: 1.278

Die Trojanischen Felder
Dauer eines Sonnenumlaufs in Erdtagen: 4.333

Dembrovksa
Dauer eines Sonnenumlaufs in Erdtagen: 1.460

Geschichte
Cybertronic ist der jüngste Megakonzern des Sonnensystems und seine Entstehung kam wie ein Schock über die etablierte Gesellschaft. Am 5. September 1103 KJ erschütterte eine gewaltige Finanzumwälzung die Seipen-Börse, dem größten Finanzumschlagplatz des Sonnensystems. Die Hotaki Corporation von Mishima verkaufte aus ungeklärten Gründen alle ihre Aktien für Grundstücke auf Heimburg, was knapp 12% aller Immobilienwertanlagen auf der Hauptstadt von Bauhaus darstellte. Eine gewaltige Menge an Geldanlagen verloren plötzlich massiv an Wert, was zu einer nie dagewesenen Kettenreaktion führt. Alle Makler verkauften Anteile, aus Angst noch mehr Geld zu verlieren und stürzen den Seipen-Index damit ins Bodenlose wodurch tausende Betriebe schlagartig nichts mehr wer waren. Die Bauhausbank hob daraufhin den Leitzins auf das Vierfache an, um den Dukaten zu stützen. Dadurch verloren die Anleger jedoch nur noch mehr Vertrauen in den Heimburger Markt, die Kurse sanken weiter und die ersten Spekulanten beginnen Selbstmord. Ein Maklerhaus von Imperial versuchte seine Verluste abzufangen, indem sie  Kriegsanleihen für Capitol verkauften. Dadurch geriet auch der Capitol-Finanzmarkt in den Verdacht zusammenzubrechen, wodurch sich die Krise massiv ausbreitete.
Die Bruderschaft griff schließlich ein und schloss die Börse sowie alle Handelstransaktionen, doch da hatten alle Konzerne bereits horrende Verluste zu beklagen. Als man nach Schuldigen suchte, fiel immer wieder der Name einer kleinen Gesellschaft mit Namen Cybertronic Investment, Inc., die in einer Nacht- und Nebelaktion einen gewaltigen Teil der nun quasi wertlosen Aktien gekauft hatte. Das war nach den Gesetzen der Bruderschaft zwar verboten, doch der große Konzern der quasi über Nacht entstanden war, hatte mit dem Börsencrash die Gesetze unterlaufen. Seitdem ist dieser Tag als „Gründertag“ bekannt.
Aber Cybertronic war viel mehr als nur ein neuer Konzern, es war eine Gesellschaft. Der Megakon errichtete im Asteroidengürtel eine gigantische Basis, indem sie die verschiedenen Asteroiden mit Stahlstreben zu einem stabilen Konstrukt verbanden, das seitdem als die Trojanischen Felder bekannt sind. Es setzte ein großer Exodus von Wissenschaftlern, Militärs und Industriellen ein, die sich nicht der Bruderschaft beugen wollten und eine neue, utopische Gemeinde errichten wollten. Dabei bewegt sich Cybertronic nicht nur am Rande der Legalität, sondern hat sich auch die offene Missachtung der Bruderschaft und eine Missbilligung der anderen Konzerne eingehandelt. Dennoch kaufen sie die hochwertigen und modernen Produkte des Emporkömmlings, beobachten ihn jedoch auch sehr genau auf eine Korruption durch die Dunkle Legion, was ihnen einen Vorwand für militärische Aktionen bieten würde. Heute ist Cybertronic zwar der kleinste der Konzerne, doch der technologisch weit führende. Doch seit der Wiederkehr der Dunklen Legion wird Cybertronic immer mehr misstraut und es wird sich zeigen müssen, ob das Heil der Menschheit in der Technik und den Visionen von Cybertronic liegt.

Gesellschaft
Cybertronic profitiert davon, dass diejenigen, die Rekrutierungsstellen ihres Konzerns aufsuchen, bereits mit ihrem bisherigen Leben und den anderen Megakons unzufrieden sind, ebenso wie von ihrem Ruf, überlegen zu sein. So muss Cybertronic den neuen Rekruten dieses Weltbild nur noch verdeutlichen, statt es neu aufbauen zu müssen. Dann werden die neuen Mitglieder in passende Sparten gesteckt und so lange manipuliert, bis sie das sind, dass der Megakon braucht.
Die Bürger lachen über diese Anschuldigungen von außen. Sie entgegnen dann, dass man bei Cybertronic die Kreativität nicht eingrenzt, dass man nicht vor der Bruderschaft kuscht und man Computer nicht als Schrecken wahrnimmt. In der Selbstwahrnehmung beweisen die Bürger Cybertronics großen Mut, da sie das Wissen zurückerobern und verfeinern, dass die Menschheit verloren hat. Und Cybertronic steht für seine Bürger ein, schließlich werden viele Helden gerettet und aufgewertet wieder in Dienst gestellt, um für alle anderen ein Vorbild zu sein. Die Vorwürfe, dass sie mit der Dunklen Legion zusammenarbeiten würden, werden von Cybertronic abgestritten. Man verweist darauf, dass ihre Denkmaschinen noch nie Amok liefen und das es kaum Ketzer in ihren Reihen gibt… im Gegensatz zu den anderen Konzernen.

Konzernstruktur
Cybertronic kann fast alles was sie benötigen selbst produzieren, was sie zum eigenständigsten Konzern macht. Da wo andere Konzerne noch Metalle einsetzen, punktet Cybertronic mit speziellen Kunststoffen und Keramiken sowie hochmodernen Legierungen, die ihre Produkte zwar sehr teuer, aber auch sehr leicht und robust werden lassen.
Die genauen Strukturen des Konzerns sind undurchsichtig. Cybertronic agiert über unzählige Schein- und Tochterfirmen, die oftmals schneller den Besitzer wechseln, als dass die anderen Konzerne darauf reagieren können. Dadurch ist Cybertronic im ganzen Sonnensystem zu finden, oftmals ohne dass die anderen Konzerne davon wissen.
Cybertronic wird von einem Kollektiv geführt, dass die 13 Manager des neu gegründeten Megakons ins Leben gerufen hatten.  Die 12 Vorstandsmitglieder sind kaum bekannt und von ihrem Vorsitzendem, dem 13. Mitglied, gibt es nicht einmal einen Namen.
Die Konzernstruktur von Cybertronic wird gerne als Dreieck dargestellt: jede Spitze des Dreiecks ist wichtig und leistet gleichmäßig Unterstützung für die anderen. Die drei Eckpunkte von Cybertronic sind:

Research Development and Manufacturing (RDM) beschäftigt nach Konzernaussagen die klügsten Köpfe des Sonnensystems, die an der Besserung der Menschheit allgemein arbeiten.

Administration Economics and Managment (AEM) ist der größte Zweig Cybertronics, da er sowohl die Finanzen wie auch das ganze gesellschaftliche Leben bestimmt.

Security Warfare and Intelligence (SWI) umfasst alle Streitkräfte und den Geheimdienst.

Militär
Cybertronic hat die kleinste Streitmacht aller Konzerne, allerdings gleichen sie das durch ihre weit überlegende Technologie und ihre Robotersoldaten aus. Ihre menschlichen Soldaten sind meist mit verschiedenen Technologien verbessert und erhalten Kampfdrogen, um effizienter kämpfen zu können. Außerdem profitiert Cybertronic sehr stark von dem Glauben der anderen Konzerne, dass die Truppen des jüngsten Megakons ihnen überlegen seien. Cybertronics Militärdoktrin setzt vor allem auf Verteidigung, hohe Mobilität und eine von anderen Konzernen unerreichbare Vernetzung sowie Kommunikation der Einheiten untereinander.

Streitkräfte

Freiwillige
Freiwillige aus Cybertronics „Familienplanungs-Programm“ sind in der Regel nicht so freiwillig Teil desMilitärs, wie es der Name suggeriert. Sie haben keine kybernetischen Erweiterungen erhalten, tragen nur leichte Rüstungen und haben Sturmgewehre sowie Schrotflinten.

Chasseure
Der Kern von Cybertronics Militärmacht sind die Chasseure, Soldaten die kybernetisch wie biochemisch aufgerüstet wurden und für ihre Loyalität und Standhaftigkeit berühmt sind. Das kommt vor allem durch eine intensive Gehirnwäsche und psychogenen Drogen, die ihre zwischenmenschlichen Fähigkeiten aber einschränken. Sie sind meist äußerlich kaum von normalen, wenn auch muskulösen Menschen zu unterscheiden, doch ihr Verhalten ist in der Regel auffällig und unangenehm. Sie sind meist mit einer gepanzerten Haus ausgestattet, was weitere Rüstungen unnötig macht und tragen Sturmgewehre.

Machinatoren
Die Machinatoren sind menschengroße Androiden mit einem verkleideten Endoskelett, die auf den Nahkampf ausgelegt sind. Die simplen KIs die sie steuern sind in diversen Nahkampftechniken unterwiesen und können mit ihren CSA-400-Schwertern hervorragend umgehen. Aufgrund ihrer geringen Herstellungskosten sind ihre Verluste recht hoch, da sie oftmals vorgeschickt werden, wenn es Stellungen zu stürmen gilt. Ab und zu wird ein Machinator des Trupps auch mit einem schweren SSW4100 ausgestattet, um Deckungsfeuer für den restlichen Trupp legen zu können.

Schocktruppen
Die Schocktruppen bilden die Eliteeinheiten Cybertronics und übernehmen sowohl gezielte Kommandoaktionen wie auch verdeckte Operationen. Sie besitzen sehr gute Ausrüstung und ein umfangreiches Arsenal mit Flammenwerfern und Granaten, um Bunker und Befestigungsanlagen ausheben zu können. Im Rahmen von Cybertronic-Truppen sind sie relativ drogenfrei, da sie einen klaren Verstand benötigen, um effektiv und schnell handeln zu können.

Kürassiere
Die Elite von Cybertronic wird durch die schwer gepanzerten Roboter gebildet, die Kürassiere genannt werden. Sie werden zwar von einer KI gesteuert, sind aber für komplexere Einsätze zusätzlich auf die Steuerung durch einen Menschen angewiesen, da sie nicht kreativ handeln können. Sollte der Kontakt zum Kommandeur verloren gehen, wird ihr Notfallprogramm in Kraft, nach dem sie alle Mitglieder von Cybertronic beschützen und versuchen Kontakt zum nächsten Außenposten aufzunehmen. Es gibt auch Kürassier-Modelle, die mit synthetischer Haut überzogen werden, damit sie wie Menschen wirken. Allerdings gibt es Merkmale wie das monotone Dauergrinsen, an denen man sie schnell erkennen kann.

Mirrorman
Diese verbesserten Chasseure sind Nahkampfspezialisten, die mit CSA-400-Schwertern und Maschinenpistolen bewaffnet sind. Sie tragen eine chromähnliche Rüstung und einem Helm, welcher ironischerweise dem der Truppen der Bruderschaft sehr ähnelt. Viele Verspiegelte werden als Leibwächter eingesetzt oder unterstützen die Polizeieinheiten Cybertronics. Ihr Design zielt auf Öffentlichkeitsarbeit ab, da man sie als Ritter in glänzender Rüstung inszenieren kann.

Chemimen
Die Chemimen sind menschengroße Roboter, die von KIs gesteuert und als Anti-Infanterie-Einheiten eingesetzt werden. Ihre Sensoren sind hervorragend und sie unterstützen oftmals Trupps von Chasseuren beim Säubern von Gebieten. Ansonsten werden sie wegen ihrer hohen Agilität und ihrer schnellen Zielerfassung auch gerne als Scharfschützen und Attentäter eingesetzt. Ihre Bewaffnung wird von zwei schultermontierten Granatwerfern abgerundet, die meist mit Giftgranaten geladen werden.

Attila Kürassiere
Diese Kürassier-Modelle werden eingesetzt, wenn mit starkem Widerstand zu rechnen ist. Sie sind sehr groß und robust und alleine ihre Statur schüchtern schon viele Gegner ein. Ihre KI ist weiterentwickelt, so dass sie auch halbwegs selbstständig agieren können, jedoch gehen sie nicht mehr als Menschen durch. Ihr Kopf ziert dennoch ein menschenähnlicher Kopf, der in einem Dauergrinsen erstarrt zu sein scheint.

Fahrzeuge

TA-6500
TA-6500 sind leichte, dreirädrige Aufklärungsfahrzeug, welche Schlachtfelder abfahren und Daten erheben. Sie sind nur leicht gepanzert, aber mit einer durchschlagskräftigen Autokanone zur Fahrzeugabwehr bewaffnet.

Eradicator Todesdroiden
Technisch gesehen sind die auch als Juggernaut bekannten Droiden nur eine größere Version der Attila Kürassiere, jedoch sind sie sehr viel größer und nur noch grob humanoid. Die zwei Tonnen schweren Maschinenriesen wirken zwar plump, tragen dafür aber ein beeindruckendes und auswechselbares Waffenarsenal, so dass sie für viele verschiedene Kampfeinsätze genutzt werden können.

Cybertronic-Charaktere
Da Cybertronic aus Überläufern anderer Konzerne besteht, finden sich auch alle möglichen Namen bei Angehörigen des Megakonzerns.

Geeignete Handicaps: Außenseiter, Stur, Zweifler
Geeignete Talente: Alleskönner, Arkane Resistenz, Bastler, Hacker, Reperaturgenie

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[Savage Mutant Chronicles] – Die Konzerne – Capitol

3. Dezember 2009 at 10:18 (Mutant Chronicles, Rollenspiel, Savage Worlds) (, , )

Capitol

Geschichte
Capitol war der erste Konzern, der das Ende der Erde erkannte und den Mond besiedelte. Der Konzern steht in der Tradition des amerikanischen Pioniergeistes, aus dem er entstanden ist und der ihn bis heute einen Platz an der Spitze sichert. Nachdem die staatlichen Systeme der vereinigten Staaten Amerikas,  Kanadas und in Teilen von Mittel- und Südamerika zusammenbrachen formte sich aus ihnen Capitol als erster Megakonzern.
Die Grundsätze Capitols sollten Friede, Profit und Wohlstand sein, die seiner Bürger Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit. Mit diesen Idealen wurde zuerst der Mond und dann der Mars besiedelt. Auf beiden Planeten blühte die Vorherrschaft Capitols und seiner demokratisch gewählten Führer. Über Jahrhunderte wuchs die Wirtschaftskraft des Konzerns immens, doch auch die anderen Megakonzerne prosperierten. Als die Grenzen des Wachstums offenbar wurden, forderte Capitol mit dem Recht des Stärkeren die Vormachtstellung als größter Konzern im Sonnensystem. Die anderen Konzerne wollten sich dies nicht gefallen lassen und es kam zunächst zu Rivalitäten, Spannungen und Streitereien, doch schließlich zum Kollaps.
Die Denkmaschinen, von denen Capitols Wirtschaft abhängig war, brachen zusammen oder manipulierten Produktionen. Capitol wurde schwer davon getroffen, doch durch die Anstrengungen von Kardinal Nathaniel wurde der Friede wiederhergestellt und die Dunklen Legionen zurückgetrieben. Die Bürger Capitols dankten es der Bruderschaft, indem sie eine der größten Kathedralen auf dem Mars errichteten.
Eine neue Zeit des Wohlstands brach für Capitol an, die jedoch nur bis zur Entdeckung einer neuen Zitadelle auf dem Mars währte. Die von Capitol gestarteten Bomberverbände konnten die Zitadelle jedoch nicht zerstören, da ein Großteil von ihnen durch die Luftabwehr Imperials zerstört wurde, was bis heute weder geklärt, noch verziehen ist. Die Dunkle Legion konnte ihre Macht auf dem Mars stärken und Deimos und Phobos, die beiden Monde des Mars, tragen seitdem auf ihrer Oberfläche die kolossalen Symbole der zwei Apostel Muawijhe und Semai. Diese sind so gewaltig eingraviert worden, dass man sie mit bloßem Auge vom Mars aus erkennen kann.

Gesellschaft
Capitol ist der einzige demokratisch geführte Konzern des Sonnensystems, basierend auf den Idealen Flexibilität, Toleranz und persönliche Selbstverantwortlichkeit. Jeder bei Capitol kann es durch eigenen Antrieb innerhalb des Konzerns zu etwas bringen, der Traum vom Tellerwäscher zum Millionär zu werden ist tief in der Gesellschaft des Megakons verankert, wenn auch nicht so realistisch wie es gerne gesehen wird. Der Konzern baut neben seinen Idealen sehr stark auf ein System der freien Marktwirtschaft. Geldverdienen und Erfolg sind die wichtigsten Ziele und erfolgreiche Geschäftsleute sind hoch angesehen. Die Expansion erfolgt oftmals friedlich durch geschickte Angebote. Da wo andere Konzerne Truppen entsenden, schickt Capitol oftmals einen einzelnen Mann mit Anzug und Aktenkoffer. Dass dieses System aufgeht, zeigt Capitols Position als größter Megakon. Der Glaube an die Bruderschaft und ihre Lehren ist zwar weit verbreitet bei Capitol, doch sind die Bürger doch eher den weltlichen Dingen zugewandt, so dass Religion nur eine untergeordnete Rolle spielt. Die Medien- und Propagandamaschinerie Capitols ist jedoch sehr erfolgreich, setzt sie doch weitestgehend auf Erfolgsmeldungen und Gewinne, um bei den Bürgern ein positives Bild der eigenen Situation zu vermitteln.
Dabei spielt der Ruhm des Einzelnen eine enorm wichtige Rolle. Ständig werden auf unzähligen Veranstaltungen Personen für besondere Verdienste in ihrem Bereich gewürdigt, um andere dazu zu motivieren, es ihnen nach zu tun und ebenfalls Ruhm zu ernten.
Dennoch gibt es viele Unzufriedene in der Gesellschaft, denn wer die geforderten Leistungen nicht erbringen kann, der fällt durch das System. Es gibt keinen Anspruch auf Bildung oder gar Krankenversorgung, für alles muss der Bürger von Capitol selbst aufkommen. Und auch hier gilt: je teurer, desto besser. Viele können sich deswegen einen gesellschaftlichen und beruflichen Aufstieg aufgrund mangelnder Bildung nicht leisten. Das ist der Führungselite von Capitol nicht einmal unrecht, denn die riesigen Industrieanlagen des Konzerns benötigen eine gigantische Menge an gering qualifizierten Arbeitern mit niedrigen Lohnansprüchen, um funktionieren zu können. Das Zenit des wirtschaftlich Möglichen scheint bei Capitol erreicht, zusammen mit der Wiederkehr der Dunklen Legion eine gefährliche Konstellation.

Konzernstruktur
Capitol ist eine riesige Gesellschaft, die auf einem antiken Dokument fußt: der Charta. In ihr findet sich das Recht auf Gleichheit vor dem Gesetz, die Bedingungen zur Arbeit, das Recht Waffen zu tragen und in bestimmten Wahlen stimmberechtigt zu sein. Alle Mitglieder Capitols werden als Bürger anerkannt und jeder kann sich auf seine Grundrechte berufen.
Das Wahlsystem basiert auf den Aktien, die jeder Bürger vom Konzern besitzt, wobei jede Aktie als eine Stimme zählt. Neben Wahlen für regionale Vertretungen werden auch alle vier Jahre die 690 Vertreter des Konzernaufsichtsrat bestimmt, der die Geschicke des Konzerns lenkt. Jeder dieser Repräsentanten ist der gewählte Stellvertreter eines politischen Bezirks und aus ihren Reihen wird wiederum von ihnen der Konzernpräsident gewählt. Auch hier zeigt sich der hohe Stellenwert von Reichtum in der Gesellschaft Capitols. Je mehr Geld man hat, desto mehr Einfluss kann man nehmen, da man sich mehr Aktien leisten kann. Das System gilt aber als sehr korruptionsanfällig.

Der Konzern wird durch vier General Departments verwaltet:

Das General Department of Defense and Expansion (DEDE) ist für die Ausbreitung Capitols zuständig, worunter auch die gesamten Streitkräfte fallen

Das General Department of Finance, Economy and Industry (DEFEI) ist für die wirtschaftlichen Bereiche und auch die Treuhandgesellschaft zuständig, welche die schier unzähligen Einzelfirmen verwaltet, die zusammen Capitol ergeben.

Das General Department of Education, Law Enforcment and Justice (DELEJ) setzt darauf, den Kindern bereits in der Schulzeit die Grundprinzipien von Recht und Gesetz zu vermitteln.

Das General Department of Public and Inter-Corporational Relations (DEPICOR) kümmert sich um die Diplomatie, den Außenhandel und den Geheimdienst.

Capitol hat ein um 20% höheres Bruttosozialprodukt als der nächstgrößere Megakonzern, was ihm seine Stellung als größter Kon des Sonnensystems vor Mishima sichert. Die Philosophie des Konzerns beruht darauf, das perfekte Produkt für den Konsumenten zu bieten, wer auch immer er ist, was auch immer er will und das so preiswert und so zugänglich wie möglich. Die Strategie der Massenartikel wird von der gewaltigen Film-, Medien- und Werbeindustrie des Konzerns perfekt verkauft, weswegen sich ihre Produkte überall gut verkaufen.

Militär
In den AFC, den Armed Forces Capitols setzt sich der Geist des Konzerns fort. Die Moral ist hoch, da man für die eigenen Ideale eintritt und sie verteidigt und weil man die Beförderungen aufgrund von Befähigung und Leistung vergeben werden. So kann man es im Militär weit bringen, wenn man genug Entschlossenheit und Kampfkraft mitbringt.
Die Grundprinzipien sind Abschreckung und Vergeltung. Die Kommandeure schüchtern den Feind bereits im Vorfeld so ein, dass sie keinen Angriff wagen. Sollten sie es dennoch tun, dann schlägt Capitol zurück… und zwar sehr hart. Wenn Capitol eine Stellung verliert, dann setzen sie alles daran, diese wieder zurückzugewinnen. Und die militärische Geschichte bescheinigt ihnen eine enorm hohe Erfolgsquote dabei.
Eine besondere Rolle kommt dabei den Luftstreitkräften zu. Die militärische Doktrin von Capitol sieht vor zunächst den Luftraum zu erobern und dann schnell Bombenangriffe, Truppenverlegungen und Unterstützungsfeuer legen zu können.

Streitkräfte

Light Infantry
Die Light Infantry Capitols wird aus Freiwilligen gebildet und stellt den Grundstock der Streikräfte. Sie erhalten nur eine leichte Bewaffnung und solide Basisausbildung, stellen aber den Ausgangspunkt für eine militärische Karriere in den Streitkräften dar, die sich nie über mangelnden Nachschub Sorgen machen müssen. Wer sich bewährt hat, kann in die CGF (Capitol Ground Forces), CNF (Capitol Navy Forces) oder die CAF (Capitol Air Forces) abkommandiert werden.

Heavy Infantry

Wenn man die Zeit in der Light Infantry überlebt, so erhält man automatisch das Angebot zur Heavy Infantry zu wechseln. Hier erhalten die Soldaten bessere, aber auch schwerere Ausrüstung. Das Militär von Capitol sieht in dem Soldaten nun einen wertvollen Aktivposten, dessen Ausrüstung nicht so viel wert ist wie seine Erfahrung, weswegen auch die Massenangriffe aus Zeiten der Light Infantry Geschichte sind und nun konzentrierter vorgegangen wird.

Freedom Brigadiers
In den Freedom Brigadiers finden sich Außenstehende, welche Bürger Capitols werden möchten und Kriminelle, die ihre Rechte wiedererlangen wollen. Aufgrund des geringen Ansehens werden die Brigadiers auf den schlimmsten Kriegsschauplätzen als Kanonenfutter eingesetzt. Um Revolten zu vermeiden, erhalten alle Brigadiers ein langsam wirkendes Nerventoxin, für das sie das Gegenmitetl nur erhalten, wenn sie entsprechende Leistungen zeigen. Überleben sie die lange Einsatzzeit und die Strapazen, werden sie als vollberechtigte Bürger mit allen Privilegien in den Konzern aufgenommen.

Airborne Rangers

Die Airborne Rangers sind eine Eliteeinheit von Fallschirmjägern mit Spezialtraining für Nahkampf, Tarnung und Infiltration. Sie sind eine Hit&Run-Elite-Einheit mit leichten Rüstungen, großkalibrigen Faustfeuerwaffen und Kampfmessern.

Free Marines
Free Marines sind Soldaten, die wegen bestimmten Vergehen, vor allem Insubordination gegenüber Vorgesetzten, eigentlich aus der Armee geworfen werden müssten, aber aufgrund ihrer Fähigkeiten eine zweite Chance erhalten. Sie agieren weitestgehend autonom hinter den feindlichen Linien, weswegen sie Experten in Tarnung und Täuschen sind.

Sea Lions
Die Sea Lions ermöglichen Capitol amphibische Einsätze, die auf der Venus sehr oft vorkommen. Sie sind Spezialisten in verschiedenen Überlebenstechniken und im Nahkampf.

Sunset Strikers
Auf dem Merkur setzen die Sunset Strikers die Interessen Capitols um. Da sie den Overlord Mishimas einmal vor einem Attentat retteten, haben sie das Recht erhalten Katanas und Wakizashis zu tragen. Diese Ehre war bis dahin nur den Samurais Mishimas zugestanden worden und die Sunset Strikers tragen die Schwerter mit Stolz. Sie erhalten eine umfassende Einweisung in die Sprache, Kultur und Kampftechniken Mishimas und tragen als Ehrerbietung sogar ihre Uniformen im Stile dieses Konzerns. In der Gesellschaft Mishimas sind sie jedoch umstritten und werden oftmals billige Kopien ihrer echten Samurais gesehen.

Fahrzeuge

Great Grey & Purple Shark
Der Great Gray und der Purple Shark sind sehr ähnliche leichte Luftfahrzeuge mit nur einem Piloten. Der Great Grey wird zur Erkundung eingesetzt und hat ein leichtes S-52 Maschinengewehr eingebaut. Der etwas größere Purple Shark kann neben dem Piloten einen Passagier aufnehmen und hat zwei installierte Maschinengewehre, die für Infanterieunterstützung eingesetzt werden.

Capitol-Charaktere

Weibliche Namen
Abigail, Addison, Alexis, Alyssa, Ashley, Ava, Brianna, Chloe, Elizabeth, Ella, Emily, Emma, Grace, Hailey, Hannah, Isabella, Lily, Madison, Mia, Natalie, Olivia, Samantha, Sarah, Sophia, Taylor

Männliche Namen
Aiden, Alexander, Andrew, Anthony, Benjamin, Christian, Christopher, Daniel, David, Elijah, Ethan, Gabriel, Jacob, James, Jayden, John, Joseph, Joshua, Logan, Matthew, Michael, Nathan, Noah, Ryan, William

Geeignete Handicaps: Gierig, Große Klappe, Loyal, Übermütig
Geeignete Talente: Ass, Eisernern Wille, Glück, Reich, Ruhige Hände, Schnell

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[Savage Mutant Chronicles] – Raumreisen

6. November 2009 at 11:53 (Mutant Chronicles, Rollenspiel, Savage Worlds) (, , , )

In den ersten großen Konzernkriegen riss die Dunkle Symmetrie große Löcher in Raum und Zeit. Diese Raumspalten wurden zuerst von der Ingenieursfamilie Harrison aus dem Imperial-Konzern untersucht und genutzt. Sie konstruierten ein mechanisches Gerät, das Position, Geschwindigkeit und Trägheit über dampfgetriebene Ventile an die Manöverdüsen ausgeben konnte. Bei einem der ersten Testflüge verschwand dann ein Schiff der Harrisons aus dem Orbit von Ganymed und taucht in der Nähe der Venus wieder auf. Imperial forderte die Herausgabe des Schiffes, doch laut Bauhaus stürzte das Schiff ab. Diese Geschichte wurde von allen weiteren Konzernen bestätigt, aber von Imperial bis heute nicht akzeptiert. Imperial und die anderen Konzerne bauten und forschten mit der Schiffstechnologie, um die Sprünge sicherer und vorhersehbarer zu machen. Dabei wurde entdeckt, dass die zufällig auftretenden Spalten nur von einer bestimmten Gruppe von Menschen vorausgesehen und intuitiv genutzt werden konnten. Damit wurden diese sogenannten Navigatoren zu einer gefragten Ressource, die von allen Konzernen gesucht wurden und werden. Mit der Entdeckung und Verbreitung der Harrison-Raumschiffe konnten Raumreisen von Monaten auf Tage oder Wochen reduziert werden, was den interstellaren Handel massiv vereinfachte, aber auch zu neuen Spannungen zwischen den Konzernen sorgte.

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[Savage Mutant Chronicles] – Die Konzerne – Bauhaus

29. Oktober 2009 at 19:40 (Mutant Chronicles, Rollenspiel, Savage Worlds) (, , , , , , , , , )

Als nächstes werden die Megakonzerne und die Bruderschaft allgemein vorgestellt. Dazu gibt es dann noch in absehbarer Zeit die ganzen lustigen Waffen samt Beschreibung. Irgendwann gibt es dann auch Beispielsoldaten der unterschiedlichen Waffengattungen und die Werte der Fahrzeuge. Beginnen wir mit Bauhaus, zu Zeiten von Warzone der Erzfeind für meine Imperial-Armee. Feedback zum Format ist gerne gesehen. 🙂

Bauhaus

Geschichte
Als die Erde bereits im Sterben lag, schlossen sich mehrere europäische und russische Konzerne zu Bauhaus zusammen. Der Konzern aus Deutschen, Franzosen, Italienern und Russen war zunächst eher ein Kartell unterschiedlicher und kleinerer Firmen als ein einziger, großer Konzern. Das änderte sich jedoch, als die Heimgründer von Bauhaus auf den Mond auswanderten und dann die Venus in Besitz nahmen.
Die neuen Städte auf der Venus wurden den wilden Dschungeln, den Meeren und auch den arktischen Regionen abgetrotzt und wuchsen schnell. Von der Hauptstadt Heimburg aus hielten die Menschen von Bauhaus alte Ideale hoch und gewannen an Macht durch ihre ökosoziale Marktwirtschaft. Bildung Technik sind bei Bauhaus auch heute noch sehr wichtig, was sich vor allem in der hohen Qualität der bauhausianischen Produkte und seinem stolzen Volk zeigt.
Allerdings kam es zwischen den vielen Handelshäusern immer mehr zu Konflikte, die Bauhaus als ganzes schwächten und auch Feinde anderer Konzerne auf die Venus rief. Das Militär schritt ein und übernahm die Kontrolle über das zivile Leben. Aus diesen Militärs entwickelten sich die Dynastien, die Bauhaus bis heute lenken und eine neue Aristokratie wurde geboren. Dieser Stolz und die Verteidigungsbereitschaft eint alle Menschen des Konzerns, die alles geben würden, um sich, ihre Familien und ihren Konzern zu beschützen.
Dadurch das Nathaniel Durand, der erste Kardinal der Bruderschaft im Bauhaus-Konzern geboren wurde, gibt es bis heute eine tiefe Gläubigkeit bei Bauhaus. Allerdings hat die Krise der Bruderschaft vor der erneuten Wiederkehr der Dunklen Legion zu einer Stärkung der vier größten Adelshäuser geführt, die eisern an ihrer Herrschaft über den Konzern hängen.

Gesellschaft
Als einer der ältesten Megakonzerne setzt Bauhaus vor allem auf Tradition und Qualität. Das führt zwar einerseits dazu, dass Bauhaus die besten Waren des Sonnensystems herstellt, andererseits aber auch sehr in seinem traditionellem Denken verhaftet ist und eine sehr starre Gesellschaft mit wenig Platz für Individualität bietet. Die Gesellschaft ist in Stände unterteilt und stark militärisch geprägt, was Bauhaus zusammen mit der harten Rechtssprechung nicht gerade zu einem Ort für Freidenker macht.
Vier Kurfürsten regieren Bauhaus als Repräsentanten der vier größten Adelsfamilien. Es folgen zehn weitere große Adelshäuser und fast 3.000 niedere Adelsfamilien. Die Mittelschicht sind einfache Bürger, welche die Leibeigenen der Unterschicht für alle möglichen niederen Arbeiten anheuern. Leibeigene gelten formal nicht als Bürger von Bauhaus, sondern nur als angemietete Tagelöhner. Dennoch würde die Wirtschaft Bauhaus‘ ohne die Milliarden Leibeigenen unzweifelhaft zum erliegen kommen.
Bauhaus ist ein sehr stolzer Konzern, voll nobler Würde und höfischem Prunk. Die Adelstitel, die bereits mehr als hundert Generationen zurückreichen geben der Führungsschicht von Bauhaus einen elitären Charakter, der oftmals aber auch zu Dekadenz und Degeneration führt. Die Leistungsfähigkeit der Bauhaus-Bürger ist sprichwörtlich und wird von einem umfassenden Netz von Gesetzen und auch Institutionen kontrolliert und aufrechterhalten, wie dem Ministerium für Glauben und dem Geheimdienst Ministerium für Furcht.

Konzernstruktur

Die Kurfürsten
An erster Stelle bei Bauhaus stehen die vier Kurfürsten, die den Konzern lenken. Nach dem Rotationsprinzip kommt jedes der vier Häuser einmal an die Spitze und lenkt eine Zeitlang die Geschicke von Bauhaus.

Haus Richthausen ist das älteste und reichste Haus. Sie kontrollieren ein mächtiges Industrieimperium und ein Viertel der gesamten Produktion von Bauhaus. Außerdem gelten sie als große Kunstmäzene und besitzen eine der größten Sammlungen des Sonnensystems.

Haus Romanov kontrolliert das Ministerium für Krieg. Alleine dadurch hat die Familie Romanov große Macht in Bauhaus, noch dazu besitzen sie einen wesentlichen Teil der Kriegsindustrie. Ursprünglich galten sie als starke Unterstützer der Bruderschaft, doch hat sich das seit der Entstehung von Cybertronic geändert. Ihre starke Unterstützung des neuen Konzerns hat sie viele Sympathien innerhalb der Bruderschaft gekostet.

Haus Bernheim gilt als das schwächste unter den vier großen Häusern. Etwa die Hälfte der gesamten Nahrungsproduktion und der Medien befindet sich in der Hand von Haus Bernheim. Durch die weitestgehende Kontrolle der Zeitungen, Radiostationen und Fernsehsender von Bauhaus haben sie die Macht der Propaganda, die sie sehr gut einzusetzen wissen.

Haus Saglielli wurde zur Zeit der Venus-Kreuzüge wurde fast die Hälfte durch die Dunkle Legion vernichtet. Dies wirkt bis heute nach und sie sind die eifrigsten Anhänger der Bruderschaft, lenken im Ministerium für Glauben die religiösen Belange von Bauhaus, verfolgen fanatisch jegliche dunklen Umtriebe im Konzern und haben vor allem die Vernichtung der dunklen Legion im Auge.

Der Adel
Auch wenn der Adel nicht so viel Macht hat wie die vier Kurfürstenhäuser, so nehmen sie doch genug wirtschaftlichen Einfluss, dass ihre Untergebenen politisch, wirtschaftlich und auch militärisch zu führen. Der Adel besteht aus drei Gruppierungen, dem Schwertadel, der für seine militärischen Leistungen erhoben wurde, dem Besitzadel, für seine wirtschaftliche Überlegenheit und dem Amtsadel für besondere Leistungen um den Konzern. Die Erhebung in den Adelsstand ist nicht nur dauerhaft und für die ganze Familie gültig, sondern auch die höchste Auszeichnung bei Bauhaus. Damit hat jedes Mitglied des Konzerns die Chance, sozial aufzusteigen, was in vielen Büchern und Filmen thematisiert wird und nicht unerheblich zur sozialen Ruhe und zum Arbeitswillen der Bevölkerung beiträgt, auch wenn es in der Realität eher selten ist.
Der Adel ist zwar in vielen Dingen privilegiert, hat aber auch viele Pflichten, da sie für den Schutz ihrer Bürger und Leibeigenen verantwortlich sind. Der Adel herrscht über viele kleinere und größere Bereiche der Gesellschaft und kontrolliert die Industrien und Wirtschaftszweige. Außerdem stellen sie das Offizierskorps und fast alle Wissenschaftler des Megakonzerns.

Die Bürger
In der Gruppe der Bürger findet sich vom Arbeiter bis zum Manager so ziemlich jeder Beruf. Je höher die gesellschaftliche Stellung, desto näher sind die Bürger auch an den Adligen. Die meisten leben aber in den Quartieren, die ihnen zugewiesen wurden. Neben der Wohnung sorgt sich der Konzern, bzw. der zuständige Adlige auch um die Erfüllung der anderen Grundbedürfnisse wie  Nahrung, Kleidung und medizinischer Versorgung, was Bauhaus von allen anderen Konzernen unterscheidet.

Leibeigene
Die gewaltige industrielle Leistung von Bauhaus kann nur durch die Legionen von ungelernten Arbeitern aufrechterhalten werden. Sie werden fair bezahlt und es geht ihnen im Vergleich zu den Arbeitern der anderen Konzerne verhältnismäßig gut, da sie sich auch Wohnungen und Essen zu guten Konditionen sichern können. Das führt trotz der niedrigen Stellung zu einer überraschend hohen Loyalität gegenüber Bauhaus.

Militär
Das Militär ist in Bauhaus allgegenwärtig. Jeder muss einen einjährigen Militärdienst für den Konzern leisten und ist sein Leben lang Reservist. Viele Karrieren in der Gesellschaft von Bauhaus stehen nur denjenigen offen, die einen erfolgreichen Dienst im Militär geleistet haben. Jeder Bauhauser soll nach der Ideologie des Megakonzerns in der Lage sein, seine Heimat zu verteidigen. Dies spiegelt sich am stärksten in den Orden wieder. Diese Vereinigungen haben zwar alle eigene Ziele und Ideale, dienen insgesamt aber Bauhaus und sind ein guter Weg, sich Ansehen und eine erfolgreichen Karriere zu sichern, sofern man aufgenommen wird.
Die Venus hat die reichsten und am besten erschlossenen Rohstoffgebiete des Sonnensystems und steht deswegen immer wieder im Fokus von Angriffen. Die militärische Doktrin von Bauhaus setzt auf eine starke Verteidigung und eine große Mobilität für Gegenschläge. Diesen Widerspruch kann Bauhaus nur durch die hohe Qualität von Mensch und Material durchsetzen. Das hat Bauhaus zu Recht den Ruf eingebracht, auf sehr hohem taktischen und operativem Niveau arbeiten zu können.

Streitkräfte

Ducal Militia
Das Grundgerüst der Bauhaus-Streitkräfte wird von den Ducal Militia gestellt, die mit Pickelhaube, Gasmasken, Panzerknacker-Sturmgewehren und leichten Rüstungen die breite Masse der Soldaten stellen. Dank der militärischen Traditionen verfügen aber selbst diese einfachen Truppen bereits über ein fundiertes Wissen über die Kriegsführung. Praktisch jeder Bauhaus-Bürger hat in der Ducal Militia gedient und sie bieten den Grundstock für die Rekrutierung der Husaren.

Husaren
Die Husaren sind die Berufssoldaten des Bauhauskonzerns und verfügen über eine bessere Ausrüstung als die Ducal Militia. Sie tragen starre Rüstungen, die alle Bereiche des Körpers schützen und eine Pickelhaube mit aufklappbarem Visier. Für zeremonielle Anlässe werden oftmals Husaren in der traditionellen blau-weißen Rüstung des Konzerns verpflichtet. Im Feld sind diese Rüstungen aber in der Regel in Tarnfarben der jeweiligen Region gehalten. Die Husaren haben einen ausgezeichneten Ruf und werden oftmals mit den Spezialeinheiten anderer Konzerne verglichen.

Dragoner
Die Dragoner bilden die Sturmtruppen von Bauhaus und sie erhalten die schwerste und beste Ausrüstung, die der Konzern zu vergeben hat. Diese Eliteeinheit verfügt neben hervorragenden Fähigkeiten im Fernkampf auch über eine unerschütterliche Moral. Die Wolfshelme dieser Einheit sind bei anderen Konzernen gefürchtet, denn weder die Rüstungen, noch die Moral der Dragoner ist  leicht zu brechen.  

Jäger
Die Jäger haben sich auch Infiltration spezialisiert und können mit den schwierigsten Geländeverhältnissen fertig werden. Sie tragen nur leichte Rüstungen, um beweglich zu bleiben. Die Geländegängigkeit der Jäger wird durch ihre abschießbaren Kletterhaken weiter erhöht, die ihnen ermöglichen selbst unzugängliche Stellen zu erreichen, um Hinterhalte zu legen, zu kundschaften oder Artillerieschläge präzise anzufordern.

Venus Ranger
Die Venus Ranger sind die berühmteste Spezialeinheit von Bauhaus. Sie sind Spezialisten im Dschungelkampf, werden aber überall im Sonnensystem eingesetzt. Ihre leichten, aber dennoch sehr robusten Rüstungen werden von der Schädelmaske gekrönt, die zum Markenzeichen der Einheit geworden ist. Während die meisten Venus Ranger die Rüstung in der passenden Tarnfarbe tragen, gibt es aber auch viele unter ihnen, die ihre  Rüstung in„Knochenweiß“ lassen. Das lässt sich ganz individuell entweder auf Tradition oder den Stolz der Venus Ranger zurückführen, die sich auch die psychologische Wirkung der Masken zu Nutze machen wollen.

Blitzer
Die Blitzer gelten als furchtlose und todesmutige Fallschirmspringen und auch Sprengstoffspezialisten. Sie springen über dem Schlachtfeld ab und rennen dann zu feindlichen Bunkern und Panzern, um diese mit ihren Haftminen auszuschalten. Wenn sie die Bunker geknackt haben, stürmen sie diese oftmals auch direkt und sichern danach direkt die Stellung, bis sie von Truppen abgelöst werden. Außerhalb von Kampfeinsätzen sind sie oft mit der Räumung oder dem Legen von Minenfeldern oder mit Bombenentschärfungen beschäftigt. Ihre Mitglieder gelten als leicht verrückt.  

Etoiles Mortant
Die „sterbenden Sterne“ wurden ausgehoben, um gegen die Dunkle Legion anzutreten und bestehen ausschließlich aus Frauen. Sie sind auf den Nahkampf spezialisiert und einige von ihnen werden von der Bruderschaft in der Kunst unterrichtet, damit sie noch effizienter gegen die Mächte der Finsternis kämpfen können.

Fahrzeuge

GT Offroad
Die Fieldhausen Motorenwerke rüsten die zivile Variante ihres Geländewagen für das Militär mit Panzerung und einem eingebauten MG-80 auf, das vom Beifahrer bedient werden kann. Es dient den Dragonern als Aufklärungsfahrzeug, wird aber auch zum Transport von Offizieren und als Begleitfahrzeug eingesetzt. Dank seiner Geländegängigkeit und seiner hohen Geschwindigkeit für ein gepanzertes Fahrzeug selbst in schwierigem Terrain, hat der GT Offroad eine weite Verbreitung erfahren.

Vulkan Kampfanzug
Die Vulkan Kampfanzüge sind schwer gepanzerte Rüstungen, die von leistungsfähigen Motoren angetrieben werden. Der hydraulische Handschuh kann leicht Panzerung zerquetschen und das in den rechten Arm eingebaute schwere MG und bisweilen sogar Raketen auf den Schultern lassen den Vulkan zu einer sehr mobilen Waffenplattform werden. Die Piloten der Vulkan Kampfanzüge sind ausschließlich Veteranen aus anderen Einheiten, die dann ausführlich in der Steuerung unterwiesen werden. Zwar ist der Einsatz in einer Vulkan-Einheit sehr ruhmreich, allerdings auch oftmals kurz, denn die Kampfanzüge ziehen viel feindliches Feuer auf sich.

Grizzly
Der Grizzly ist der größte, schwerste und mächtigste Panzer, der jemals von Menschen gebaut wurde. Dieses Monster ist groß wie ein Haus und verfügt über eine Besatzung von 24 Mann, darunter ein Koch und ein Ordonanzoffizier. Dank seiner Bewaffnung von zwei Mörsern, einer Panzerabwehr-Kanone, zwei leichten Kanonen und einer Vielzahl von Waffen zur Infanterie- und Flugabwehr ist der Grizzly eigentlich eher eine rollender Festung, die alles niederwalzt, was sich ihm in den weg stellt.

Dragonfly
Die Dragonflys sollen Bauhaustruppen im Feindgebiet absetzen und ihnen dann Feuerunterstützung liefern. Seinen Namen bekam der Helikopter von den beiden Ausbuchtungen am Rand des Cockpits, die ihn wie ein großes Insekt aussehen lassen. Er kann bis zu 20 Soldaten in voller Ausrüstung transportieren, ist schwer gepanzert und kann dank Autokanonen und Raketen auch gepanzerte Ziele für die Bodentruppen aus dem Weg räumen.

Typische Vornamen für Bauhaus-Charaktere

Weibliche Namen
Alessia, Alice, Alina, Allegra, Amelie, Anastasia, Andrea, Anna, Beatrice, Camille, Chloe, Clara, Claudia, Darja, Emily, Emma, Eva, Gaia, Ginevra, Hannah, Ilaria, Ines, Jade, Jana, Johanna, Julia, Julie, Lara, Laura, Lea, Lena, Leonie, Lina, Lisa, Lucie, Maeva, Maja, Manon, Marie, Mathilde, Mia, Oceane, Pauline, Rebecca, Sarah, Simone, Sophie, Uljana, Vera, Wasilisa

Männliche Namen
Alexander, Alexis, Antoine, Arsenij, Baptiste, Ben, Clement, Daniil, David, Dmitrij, Edoardo, Elias, Enzo, Erik, Fabian, Federico, Felix, Finn, Florian, Francesco, Grigorij, Hugo, Iwan, Jakob, Jan, Jannik, Jaroslaw, Jonas, Julian, Justin, Kevin, Leo, Leon, Lorenzo, Louis, Luca, Lukas, Marvin, Mathis, Mattias, Max, Maximilian, Moritz, Nathan, Nicolas, Nikita, Niklas, Niko, Nils, Noah, Paolo, Paul, Philipp, Quentin, Samuel, Simon, Theo, Thomas, Tim, Tobias, Tom, Tommaso, Wasilij

Geeignete Talente und Handicaps für Bauhaus-Charaktere

Handicaps: Arrogant, Ehrenkodex, Heldenhaft, Loyal

Talente: Adelig, Gelehrter, McGuyver, Reich, Scharfschütze

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